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Lokales Kein schneller Ersatz für demolierte Elektroauto-Ladesäulen in Leipzig
Leipzig Lokales Kein schneller Ersatz für demolierte Elektroauto-Ladesäulen in Leipzig
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18:06 27.01.2016
Mobilitätsstation am Bayerischen Bahnhof: Schon Anfang Januar wurde hier der Ladepoller für Elektroautos umgefahren. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Die beschädigten Elektroauto-Ladesäulen an den Mobilitätsstationen der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) können nicht kurzfristig ersetzt werden. Voraussichtlich erst in der zweiten Februarwoche werden die Anfang Januar umgefahrenen Poller am Ostplatz und am Bayerischen Platz wieder in Betrieb gehen, teilte jetzt LVB-Sprecher Marc Backhaus mit. Grund ist die mangelnde Verfügbarkeit der Geräte.

Die Auslieferung soll nach Angaben des Herstellers in der kommenden Woche erfolgen, so Backhaus. Danach müssen die Säulen neben den blau-gelben Mobilitätsstationen noch installiert werden. Künftig wollen die LVB bei defekten Pollern schneller Abhilfe schaffen. Derzeit liefen Verhandlungen, wie viele Geräte auf Vorrat bestellt werden, um kurzfristig reagieren zu können, hieß es. Ein Poller kostet die LVB nach eigenen Angaben rund 2000 Euro.

Die beiden beschädigten Poller, bevor sie demontiert wurden. Quelle: Privat

Die vor einem halben Jahr im ganzen Stadtgebiet aufgebauten 25 LVB-Mobilitätsstationen, an denen auch Nextbike-Räder und Teilauto-Pkws ausgeliehen werden können, kämpfen mit massiven Funktionsausfällen aufgrund von Software-Problemen (LVZ.de berichtete). Zudem sind viele Stationen regelmäßig von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zugeparkt. Das Ordnungsamt weigert sich bislang aufgrund der verwirrenden Beschilderung abzuschleppen. Laut Verkehrs- und Tiefbauamt soll eine Neubeschilderung sowie eine Anbringung von Bodenmarkierungen erfolgen – wann genau ist jedoch noch unklar.

Zumindest bei den Funktionsstörungen bahnt sich inzwischen offenbar eine schnellere Lösung an. LVB-Chef Ulf Middelberg hatte in der vergangenen Woche gegenüber LVZ.de den April als Zielmarke genannt. Bei den „Leipzigern“, wie sich der Stadtkonzern LVV seit Kurzem nennt, werde derzeit jedoch an einer Variante gearbeitet, zumindest die Verfügbarkeit des E-Ladens an den Mobilitätstationen kurzfristig zu erhöhen, hieß es am Mittwoch.

Von nöß

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