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Keine weitere Bürger-Mitsprache beim Leipziger Einheitsdenkmal – Jurysieger bleibt Favorit

Keine weitere Bürger-Mitsprache beim Leipziger Einheitsdenkmal – Jurysieger bleibt Favorit

Vor dem Bau des Freiheits- und Einheitsdenkmals in Leipzig wird es wohl keine weitere Einflussnahme der Bürger mehr geben. Laut eines von der Kommune in Auftrag gegebenen Rechtsgutachtens ist eine Öffentlichkeitsbeteiligung im weiteren Vergabeprozess juristisch unzulässig.

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Die Preisträger mit ihrem Modell des Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmals: Sophia Petersen, Moritz Schloten, Martin de Mattia und Marc Weis (v.l.).

Quelle: André Kempner

Leipzig. Nicht nur deshalb sind die Umsetzungschancen für den Preisträger der Jurywertung noch einmal gestiegen.

Wie es in einer Mitteilung des Kultur-Dezernats an die Stadträte heißt, muss eine weitere Bürgerbeteiligung mit Blick auf EU-Recht ausgeschlossen werden, "da die Auftragssumme über dem Schwellenwert von 200.000 Euro für ein solches Verfahren liegt“. Im Stadtrat diskutierte Einflussmöglichkeiten, wie erneuter Online-Dialog, Bürgerforum oder repräsentative Umfragen, sind damit ausgeschlossen. Um trotzdem ein Mindestmaß an Transparenz zu wahren, soll auf der städtischen Internetseite zumindest weiter über die modifizierten Bauvorschläge informiert werden. Auch eine erneute Ausstellung mit den Entwürfen wäre vorstellbar.

 

Alle Preisträger der Jurywertung aus dem Juli 2012 haben in den vergangenen Tagen neue Versionen ihrer Bauideen eingereicht, hieß es aus dem Neuen Rathaus. Aktuelle Planungen rechnen nun mit einem Abschluss des Verfahrens im Februar 2014. Dann soll der Bau des Denkmals auf dem heutigen Wilhelm-Leuschner-Platz am Rand der Innenstadt beginnen können.

 

Siegchancen des Münchner Entwurfs „Siebzigtausend“ steigen

 

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Juryentscheidung: Dritter Platz. Der Entwurf aus Leipzig (Anna Dilengite, Tina Bara, Alba d#Urbano) hat nur noch theoretische Chancen auf Umsetzung.

Quelle: Volkmar Heinz

Durch eine Gewichtungsänderung innerhalb des Verfahrens wird auch immer wahrscheinlicher, dass sich die Münchner Architekten Martin De Mattia und Marc Weis am Ende mit ihrem bunten Würfelfeld „Siebzigtausend“ durchsetzen. Auf Anraten der sächsischen Architektenkammer habe die Jurywertung nun mehr Priorität, als die anstehende Bewertung der Weiterentwicklungen. Am 1. Juli soll ein Expertengremium die Modifikationen bewerten, die Leipziger Ratsversammlung erhält anschließend eine schriftliche Stellungnahme. Im Oktober entscheiden die Stadträte, ob die finalen Verhandlungen zum Bau des Denkmals aufgenommen werden.

 

Sollte das Votum negativ ausfallen, sei Leipzig gezwungen, 600.000 Euro Verfahrenskosten selbst zu tragen, heißt es aus dem Kultur-Dezernat. Zudem seien auch Schadensersatzforderungen der Wettbewerbsteilnehmer zu erwarten. Die Verwaltung schätzt die Kosten für eine einfache Umgestaltung der Brachfläche auf 2,9 Millionen Euro. Im Falle des Baus des Freiheits- und Einheitsdenkmals tragen Bund und Land insgesamt 6,5 Millionen Euro.

Matthias Puppe

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