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Lokales Kinder fordern bei Kongress in Leipzig mehr Rechte und ein einheitliches Schulsystem
Leipzig Lokales Kinder fordern bei Kongress in Leipzig mehr Rechte und ein einheitliches Schulsystem
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15:54 20.11.2011
1. Kongress der Kinderrechte in Leipzig: Kinder beim Speed-Dating mit Schauspieler Daniel Aichinger in Neuen Rathaus Quelle: André Kempner
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Leipzig

„Wenn man nicht weiß, welche Rechte man hat, kann man auch nicht dafür eintreten“, sagte am Sonntag die Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderhilfswerks, Heide-Rose Brückner, in Leipzig.

Zu den Forderungen der Teilnehmer im Alter von 8 bis 18 Jahren, von denen sich viele in ihrer Heimat in Kinder- und Jugendparlamenten engagieren, gehörten auch die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz sowie bessere und kostengünstigere Schülertransporte. „Wenn man von uns verlangt, zur Schule zu gehen, dann müssen wir auch dorthin gebracht werden“, sagte etwa Teilnehmerin Lisann. Auch über schmutzige Spielplätze und mangelnden Respekt Erwachsener wurde diskutiert.

In Arbeitsgruppen hatten die Kinder über ihre Anliegen und mögliche Lösungen gesprochen. Unterstützt wurden sie dabei von Prominenten wie den Schauspielern Daniel Aichinger und Markus Majowski. Zum Abschluss schilderten sie in einem „Speed-Dating“ Abgeordneten aus dem Land- und Bundestag ihre Probleme.

Die Kinderrechtskonvention wurde vor 22 Jahren von den Vereinten Nationen verabschiedet, um Kinderinteressen besser zu schützen. In der Charta sind zehn Grundrechte festgeschrieben. Laut diesen haben Kinder unter anderem das Recht auf Gleichbehandlung, Bildung und Freizeit sowie eine gewaltfreie Erziehung.

dpa

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