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Lokales Kirchen rechnen mit Besucheransturm
Leipzig Lokales Kirchen rechnen mit Besucheransturm
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23:13 22.12.2009

Der evangelische Kirchenbezirk Leipzig ist mit seinen 70000 Mitgliedern, mehr als 70 Kirchen in Leipzig und knapp 40 im Umland einer der größten in Sachsen. "Die 70000 gehen garantiert in die Gotteshäuser, hinzu kommen viele, die im Jahr nur ein- oder zweimal eine Kirche besuchen, so dass wir etwa 100000 Kirchgänger erwarten", sagt Sabine Heinrich, Öffentlichkeitsarbeiterin des Amtes für Gemeindedienst. "Manche Gemeinden veranstalten am Tag vier, fünf Christvespern, um alle Altersgruppen abzudecken. Erfahrungsgemäß wird es überall rappelvoll."

Daneben gibt es spezielle Angebote für einsame Menschen, die Heiligabend gern mit anderen verbringen wollen. Beispielsweise bietet die evangelisch-freikirchliche Gemeinde in der Jacobstraße 17 ab 15 Uhr einen Weihnachtsgottesdienst an, um 18 Uhr beginnt ein gemeinsames Abendbrot. In der "Oase", der ökumenischen Kontaktstube für Wohnungslose in der Nürnberger Straße, 31 gibt es an diesem Tag ab 11.30 Uhr eine Andacht und nach dem Mittagessen eine Bescherung.

Auch bei den Katholiken ist der Andrang riesig, so dass beispielsweise die Propsteigemeinde in eine größere Kirche ausweicht. "Am 24. Dezember beginnt um 22 Uhr unsere Christnacht in der Nikolaikirche", sagt Elvira Steiner von der Propsteigemeinde. "Da darf wirklich nichts passieren, denn es wird richtig voll." Überhaupt seien die Gotteshäuser aller 20 Gemeinden des Dekanats über die Feiertage stets bestens besucht. "Nicht nur von den rund 20000 Katholiken, die es im Dekanat Leipzig gibt. In die Nikolaikirche beispielsweise kommen ja auch Nichtchristen, für die der Kirchenbesuch zum Heiligabend Tradition ist. Wir haben oft Anfragen, ob es noch Karten gibt. Daran merkt man gleich, dass es keine traditionellen Kirchgänger sind", erzählt Steiner. Sie ist sich sicher, dass auch zu den Festgottesdiensten am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag sämtliche Kirchenbänke besetzt sind.

Seitens der Katholiken gibt es ebenfalls Angebote für die, die das Fest nicht in Familie begehen können. So laden die Dominikanerinnen am Donnerstag von 17 bis 20.30 Uhr dazu ein, gemeinsam mit ihnen in der Niederlassung der Ordensfrauen in der Eisenbahnstraße 112 zu feiern. Der Abend steht unter dem Titel "Heiligabend - mal nicht alleine". Am gleichen Tag bieten die Missionarinnen Christi eine "Christmette für Suchende" ab 22 Uhr im Raum der Stille, Hainstraße 12/14, an.

Peter Krutsch

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