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Lokales Kita-Streik: Notbetreuung nur für Extremfälle - Keine zentrale Anlaufstelle in Leipzig
Leipzig Lokales Kita-Streik: Notbetreuung nur für Extremfälle - Keine zentrale Anlaufstelle in Leipzig
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18:36 26.03.2014
Streik-Kundgebung vor dem Neuen Rathaus. In Leipzig blieben deshalb viele Kitas und Horte zu. Quelle: André Kempner
Leipzig

Am Mittwoch dann die neue Nachricht: Man bemüht sich um eine Notbetreuung – für besondere Einzelfälle. Eine systematisch und zentral koordinierte Notbetreuung wie in Dresden existiert in Leipzig aber weiterhin nicht.

„Eltern, die einen absolut dringenden Betreuungsbedarf haben, der bis Mittwoch Nachmittag nicht organisiert werden konnte, können sich an ihre jeweilige Einrichtungsleitung wenden", erklärte Elke Laganowski von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus. Die Einrichtungsleitung werde dann in Abstimmung mit der Fachabteilung Kindertagesstätten versuchen in Einzelfällen eine kurzfristige Lösung für heute zu finden.

„Im Hortbereich ist ebenfalls in jeder vom Streik betroffenen Einrichtung ein Mitarbeiter vor Ort, um eventuell unbegleitete Kinder aufzunehmen und eine Betreuung zu gewährleisten", sagte Laganowski.

Eine zentrale Rufnummer der Stadt Leipzig, an die sich Eltern in dringenden Fällen der Kinderbetreuung wenden können, gebe es nicht, erklärte Pressereferentin Martina Menge-Buhk auf konkrete Anfrage der LVZ.

Ganz anders und etwas ausgefeilter läuft es in Dresden: Dort hat die Stadt für die jeweiligen Stadtteile jeweils zentrale Noteinrichtungen installiert sowie eine zentrale Hotline für betroffene Eltern geschaltet.

Grundsätzlich seien alle betroffenen Eltern durch die Einrichtungen per Briefes über den Streiktag und die entfallende Betreuung informiert worden, so Elke Laganowski. Björn Meine

Björn Meine

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