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Lokales Kitas: Neue Plätze für kleine Kiebitze und Kängurus in Leipzig-Heiterblick
Leipzig Lokales Kitas: Neue Plätze für kleine Kiebitze und Kängurus in Leipzig-Heiterblick
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23:59 28.01.2014
"Kleine Kiebitze" vor ihrer Kita in der Bisamstraße in Leipzig. Quelle: André Kempner

Träger ist der Akademische Kreisverband Leipzig des Deutschen Roten Kreuzes.

Insgesamt 112 neue Plätze sind entstanden, davon 32 im Krippen- und 80 im Kindergartenbereich. "Das bringt uns unserem Ziel näher, das Betreuungsangebot weiter auszubauen", lobt Sozialbürgermeister Thomas Fabian (SPD). Mit den bereits vorhandenen Räumen stehen nun in der Kindertagesstätte 242 Plätze - davon 16 Plätze für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf - zur Verfügung. Das war natürlich ein Grund zum Feiern und die Knirpse steuerten den offiziellen Reden fröhliche Lieder bei. Die Immobilie gehört übrigens der Stadt, die bereits 2011 Dach, Fassade, Fenster und Eingangsbereiche sanieren ließ.

Keine offizielle Eröffnung gab es hingegen in Paunsdorf. Dabei hat die IFB-Stiftung, die für Inklusion durch Förderung und Betreuung steht, quasi eine neue Kita ermöglicht. "Der Bedarf an Kita-Plätzen ist immer noch höher als das Angebot. Um dagegen etwas zu tun, sind wir in finanzielle Vorleistung gegangen", sagt Barbara Hofmann, Geschäftsführerin der Gemeinnützigen Känguru Kindertagesstätten Leipzig GmbH, einer Tochtergesellschaft der IFB und Trägerin der Tagesstätte. "Wir können insgesamt 105 Kinder aufnehmen", erklärt Leiterin Tina Hoffmann, "neun bestens qualifizierte Erzieherinnen und ein Erzieher stehen bereit!" Die 15 Krippenplätze sind allerdings schon weg, der Kindergarten nimmt aber noch Steppkes auf. Anmeldungen sind unter Telefon 0341 2253931 möglich.

Ein Problem muss die Kita noch lösen: Damit im Frühjahr die Kinder im angrenzenden Garten spielen und toben können, benötigen die "Kängurus" noch tatkräftige Unterstützung. Sachspenden wie Bälle, Sandspielzeug, Dreiräder und Sitzmöbel sind ebenso gefragt wie Firmen, die sich um die Gestaltung des Freigeländes kümmern.

Die benachbarte Haushälfte wird bereits seit Übernahme durch die IFB-Stiftung als Inklusionseinrichtung durch die Känguru-Kindertagesstätten genutzt. Noch 2014, so der Plan der Stiftung, wird mit dem Neubau einer Tagesstätte für 225 Kinder begonnen. Damit verbessern sich die Betreuungsbedingungen - insbesondere für die Kinder mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.01.2014

Mathias Orbeck

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