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Lokales Klassik Airleben abgebrochen - Udo Lindenberg startet verspätet
Leipzig Lokales Klassik Airleben abgebrochen - Udo Lindenberg startet verspätet
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22:08 25.06.2016
Unwetter drohen auch in Leipzig Quelle: Privat
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Leipzig

Wegen des kurz nach 20 Uhr über Leipzig einsetzenden Starkregens ist das Konzert "Klassik Airleben" des Gewandhaus-Orchesters abgebrochen worden. Das teilte das Orchester am Abend auf seiner Internetseite mit. Das Rosental wurde evakuiert. "In der Innenstadt und im Nordosten Leipzigs gingen bis zu 25 Litern je Quadratmeter in der Stunde nieder", erläuterte Thomas Hain vom Deutschen Wetterdienst. In anderen Teilen Leipzigs fielen die Niederschläge wesentlich geringer aus. „Über der Stadt hat das Gewitter nochmal richtig Energie aufgenommen“, so Hain. Stellenweise habe es Hagel gegeben. Etwa 1200 Blitze, die meisten davon ohne Einschlag auf dem Boden, zählte der DWD binnen einer Stunde.

Platzregen Leipzig

Wichtig: Klassik Airleben offenbar abgebrochen worden http://bit.ly/28UWRu8 --- In Leipzig fühlt es sich gerade ein bisschen wie Weltuntergang an. Wir hoffen, ihr habt es rechtzeitig irgendwo ins Trockene geschafft?!

Gepostet von LVZ Leipziger Volkszeitung am Samstag, 25. Juni 2016

Das ebenfalls am Abend angesetzte Konzert von Udo Lindenberg konnte stattfinden. Zwar gerieten die Besucher vor dem früheren Zentralstadion in den Regen. Die Show an sich begann aber mit nur knapp zehnminütiger Verspätung. Schon am Nachmittag hatte der Altrocker prognostiziert: „Absage des Gewitters: ja. Absage des Konzerts: nein.“

Für die Nacht kündigte der DWD weitere starke Regenfälle und Gewitter an. Über Leipzig könnten ab 22 Uhr nochmals Regenschauer mit bis zu 20 Litern je Quadratmeter in der Stunde niedergehen. „Die Gewitterfront scheint aber haarscharf an Leipzig vorbeizuziehen“, erklärte Meteorologe Hain. Umso schlimmer könnte es den Landkreis Nordsachsen treffen. Für diesen liegt, unter anderem wegen heftiger Gewitter und drohender Hagelschauer eine Unwetterwarnung vor.

Während Leipzig am Nachmittag verschont blieb, kam es im Erzgebirge zu heftigen Regenfällen. Stellenweise gingen bis zu 40 Liter je Quadratmeter in der Stunde nieder, auch gab es in einigen Gebieten Hagelschauer. Im Raum Hoyerswerda und in Teilen Dresdens traten ebenfalls heftige Niederschläge auf. Wie DWD-Meteorologe Hain erklärte, zieht die Gewitterfront im Laufe des Tages vom Südwesten in Richtung Nordosten über Sachsen hinweg. Inzwischen seien auch Teile des südlichen Brandenburgs betroffen.

Für Teile Nord- und Westsachsens bestehen weiterhin Unwetterwarnungen. Aktuelle Hinweise zu möglichen Unwettern und weitere Hinweise finden Sie unter anderem unter www.wettergefahren.de und auf LVZ.de.

joka

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