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Lokales Kleinkind in Leipzig verdurstet - Fall wird vor Gericht neu verhandelt
Leipzig Lokales Kleinkind in Leipzig verdurstet - Fall wird vor Gericht neu verhandelt
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13:48 29.03.2016
Revision: Der Fall eines kleinen Kindes, das neben seiner toten Mutter in Leipzig verdurstete, beschäftigt erneut die Justiz. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Dresden/Leipzig

- Der Fall eines kleinen Kindes, das neben seiner toten Mutter in Leipzig verdurstete, beschäftigt erneut die Justiz. Das Oberlandesgericht Dresden verhandelt an diesem Freitag über eine Revision der Staatsanwaltschaft Leipzig, wie das Gericht am Dienstag in Dresden mitteilte.

Sie wirft dem 43 Jahre alten Angeklagten, einem früheren Mitarbeiter des Jugendamtes, eine Mitschuld am Tod des zweijährigen Jungen vor. Er habe im Juni 2012 seine dienstlichen Pflichten verletzt, weil er das Kind nicht rechtzeitig in Obhut gegeben habe. Der Kleine war in seinem Bett verdurstet, nachdem die 26 Jahre alte Mutter an einer Überdosis Drogen gestorben war.

Der Angeklagte hatte die Vorwürfe in allem Vorinstanzen bestritten. Das Amtsgericht Leipzig hatte ihn im Mai 2014 wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen zu einer Geldstrafe von 3600 Euro verurteilt. Dagegen hatten der ehemalige Jugendamtsmitarbeiter und die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt.

Das Landgericht Leipzig hob das Urteil im August 2015 auf und sprach den Angeklagten frei. Dagegen richtet sich nun die Revision der Staatsanwaltschaft.

Von LVZ

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