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Lokales Klinik St. Georg in Leipzig: Telemedizinisches Kardionetzwerk mit mehr als 1000 Patienten
Leipzig Lokales Klinik St. Georg in Leipzig: Telemedizinisches Kardionetzwerk mit mehr als 1000 Patienten
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21:20 27.10.2014
Patient Klaus Rudolph kann dank des Implantats seinen Alltag wieder genießen, so das Klinkum. Quelle: Klinikum St. Georg
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Leipzig

Das Ziel des Netzwerkes sei es, Herz-Kreislauf-Patienten in ganz Sachsen mittels eines telemetrischen Implantates zu betreuen und zu versorgen, so das Klinikum am Montag.

Dafür arbeiten die Leipziger Mediziner mit Home-Monitoring-fähigen Geräten wie Herzschrittmachern, Defibrillatoren und Biomonitoren. Sie sind mit einem kleinen Sender versehen, der automatisch und tagesaktuell alle wichtigen Daten drahtlos per „CardioMessenger“ an das Klinkum St. Georg übermittelt.

„Zur Auswertung der Daten hat die Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin extra ein Monitoring Center eingerichtet. Speziell geschultes Personal und ein verantwortlicher Kardiologe sichten dort alle Patientendaten. Werden kritische Werte festgestellt, informiert der Kardiologe umgehend den für die Nachsorge zuständigen Arzt“, erklärte Iris Minde, Geschäftsführerin des Klinikums.

Weniger Nachkontrollen

,

Veränderungen werden schneller erkannt

Für die Erkrankten habe diese Art der Rund-um-die-Uhr-Überwachung erhebliche Vorteile, hieß es. „Die Technologie erlaubt uns, den Zustand der Patienten, unabhängig davon, wo er sich gerade aufhält, zu überprüfen. Dies ermöglicht eine bedarfsgerechte und effiziente Versorgung“, sagte Andreas Hartmann, Chefarzt der Klinik.

Mit den Maßnahmen könnten zum Beispiel die routinemäßigen Implantatnachkontrollen reduziert werden. Außerdem ließen sich Veränderungen schneller erkennen und Folgeerkrankungen vermeiden.

Das Telemedizinische Kardionetzwerk Westsachsen wurde im Januar 2013 gegründet und besteht aus einem Verbund von 30 Kliniken und niedergelassenen Ärzten aus ganz Sachsen. Vor dem Hintergrund abnehmender Arztdichte, vor allem im ländlichen Raum, könne mit dem Netzwerk eine flächendeckende Versorgung sichergestellt werden, so Minde.

boh

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