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Lokales Knapp 70 Menschen demonstrieren in der Leipziger City gegen AfD-Spitzenkandidatin
Leipzig Lokales Knapp 70 Menschen demonstrieren in der Leipziger City gegen AfD-Spitzenkandidatin
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20:10 29.08.2017
60 bis 70 Menschen demonstrierten in den City gegen die AfD-Veranstaltung. Quelle: Kempner
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Leipzig

Draußen Trillerpfeifen, drinnen Applaus: AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel hat sich am Dienstagabend in der Alten Handelsbörse vor knapp 300 Besuchern vorgestellt, während davor rund 60 bis 70 Demonstranten ihren Unmut über den Auftritt kundtaten - mit Pfeifkonzerten und Sprechchören.

Am Dienstagabend kam AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel zu einer Parteiveranstaltung in die Alte Handelsbörse. Vor dem Gebäude demonstrierten rund 60 bis 70 Menschen gegen die AfD.

Erst stellten sich die Direktkandidaten Christoph Neumann (Wahlkreis Nord) und Siegbert Droese (Süd) vor, dann schlug Weidel einen weiten Bogen, setzte aber bei den Gegendemonstranten an. Sie sehe diese Klientel immer wieder bei AfD-Veranstaltungen; es sei dieselbe wie bei G 20. "Diesem Spuk muss ein Ende bereitet werden", so Weidel. Die Spitzenkandidatin sprach vom nötigen "Erhalt des dreigliedrigen Schulsystems" (Sachsen hat ein zweigliedriges), sprach sich gegen "Genderisierung" im Unterricht aus, kündigte "Mehr Brutto vom Netto" und eine Steuervereinfachung mit der AfD an und forderte ein Ende des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sowie eine "Diesel-Garantie bis zum Jahr 2050". Nach der Atomindustrie wolle man nun der Automobilwirtschaft und dem Endverbraucher ans Leder. 

Die AfD werde als erste Amtshandlung den "Untersuchungsausschuss Angela Merkel" initiieren; die Bundesregierung habe sich mit der Euro-Rettungspolitik und der Flüchtlingspolitik über geltendes Recht hinweg gesetzt. Wer CDU oder SPD wähle, der wähle "inhaltsleere Parteien mit Politik-Darstellern" und einen Status Quo, "der dieses Land ruiniert und Ihr Portmonee entleert", meinte Weidel.

bm

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