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Lokales Kostenlose Obsternte in Leipzig – eine interaktive Karte hilft dabei
Leipzig Lokales Kostenlose Obsternte in Leipzig – eine interaktive Karte hilft dabei
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18:38 08.07.2014
Äpfel, Birnen oder Brombeeren kostenlos ernten: Mithilfe einer neuen Online-Karte lassen sich Standorte von Bäumen und Sträuchern in Leipzig leicht finden. Quelle: dpa
Leipzig

Dank Sebastian Homburg vom Mitmach-Netwerk "Erleb-bar" ist die Suche nach frischem Obst schnell und einfach. In seinem Online-Angebot "Frucht-bar" finden Nutzer eine interaktive Karte mit rund 200 Bäumen, an denen man Früchte selbst pflücken darf.

Obst ernten statt vergammeln lassen, so könnte das Motto des Projekts "Frucht-bar" lauten. Mit einem Klick auf der interaktiven Karte kann man sehen, wo welche Obstbäume und -sträucher in Leipzig stehen. Die Bäume wurden pro Obstsorten einsortiert und man kann entweder alle von ihnen auswählen oder nur die Früchte finden, die man am liebsten isst.

Wählt man die verschiedenen Obst-Symbole auf der Karte aus, bekommt man mehr Informationen und Hinweise, unter anderem über die Erntezeit. Im Johannpark findet man beispielweise Johannisbeeren und Mirabellen. Aber Obstbäume befinden sich nicht nur in Leipziger Parks, sonder auch manchmal direkt auf der Straße, wie in der Philipp-Rosenthal-Straße, wo man Äpfel und kleine Süßkirschen ernten kann.

Weitere Hinweise willkommen

Auf der interaktiven Karte von "Frucht-bar" lassen sich die Standorte nach Obstsorten filtern. (Quelle: www.frucht-bar.org)

Die Idee, an öffentlichen Orten zu ernten, entstand nach einem Mitmach-Programm von "Erleb-bar", das seit Herbst 2011 unter dem Titel „Expeditionen ins Connewitzer Holz“ existiert. Am Anfang machten die Initiatoren einen Testlauf im Kleingartenverein Waldidyll in Connewitz, wo sie Obst selbst ernteten.

Als die Idee einer interaktiven Karte geboren war, fing Sebastian Homburg an, Ostbäume und -sträucher in Leipzig zu erfassen. „Ich fahre viel Fahrrad und stecke meinen Fotoapparat ein“, erzählt der studierte Kommunikationswissenschaftler. Die Karte ist nun seit einem Jahr online und kann vervollständigt werden. Hinweise sind willkommen und jeder kann Obstfundorte direkt auf der Webseite vorschlagen. Die meisten Obstbäume befinden sich an öffentlichen Standorten, aber es gibt auch ein paar, die in privaten Gärten stehen. In diesem Fall ist die Ernte nur möglich, weil die Eigentümer ihre Erlaubnis gegeben haben.

Die Initiatoren von "Frucht-bar" wollen sogar noch weitergehen und nicht nur Obst ernten. Auf ihrer Webseite erklären die Betreiber, dass sie ebenfalls Standorte pflegen und selbst neue Sträucher oder Bäume anpflanzen wollen. Damit wollen sie „gleichzeitig den kompletten Prozess von der jungen Pflanze bis zum reifen Obst erlebbar machen“.

Adeline Bruzat

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