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Lokales Krankenstand in Leipzig stieg 2010 an - Junge häufiger krankgeschrieben als Ältere
Leipzig Lokales Krankenstand in Leipzig stieg 2010 an - Junge häufiger krankgeschrieben als Ältere
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18:45 04.11.2011
Häufigster Grund für Krankschreibungen in Leipzig: Erkrankungen der Atemwege wie Erkältungen und Bronchitis. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Leipzig

Schlusslicht bildet der Landkreis Bautzen mit 4,5 Prozent, in Dresden waren von eintausend Versicherten an jedem Tag des Jahres 33 Personen krankgeschrieben.

Im Vergleich zum Vorjahr diagnostizierten Ärzte in Leipzig 39 Prozent mehr Kreislaufbeschwerden. Bei psychischen Erkrankungen betrug der Anstieg 31 Prozent. Die häufigste Ursache für Krankschreibungen 2010 waren, trotz eines Rückganges um 19 Prozent, Atemwegserkrankungen wie Erkältungen und Bronchitis.

Nach einer repräsentativen Umfrage der DAK beurteilen 80 Prozent der erwerbstätigen Sachsen unter 30 ihren Gesundheitszustand als gut. Fünfzig Prozent jedoch fühlen sich im Job unterfordert, was langfristig zu Stress und Krankheiten führen kann. Zwanzig Prozent der Befragten unter 30 Jahren beschreiben ihren Arbeitsalltag als sehr belastend.

Junge Arbeitnehmer in Sachsen häufiger krank als ihre älteren Kollegen

In erster Linie klagten die Berufseinsteiger 2010 über Muskelverspannungen, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten. Auffällig ist, dass auch bei den psychischen Erkrankungen ein Anstieg zu verzeichnen ist. So leidet jeder Zehnte unter „somatoformen Störungen", einem Krankheitsbild bei dem Beschwerden wie Herzprobleme keinen körperlichen Ursachen zugeordnet werden können. Fünf Prozent sind an Depressionen erkrankt.

Im Vergleich zu ihren älteren Kollegen werden junge Arbeitnehmer in Sachsen häufiger krankgeschrieben - meist jedoch nur aufgrund von kurzen, akuten Erkrankungen wie Erkältungen und Magen-Darm-Infekten.

Wie der Report der Krankenkasse weiter zeigt, gehört regelmäßiger und starker Alkoholkonsum für viele der Teilnehmer zum Alltag - auch, um sich nach der Arbeit zu entspannen. Beliebt sei auch das „Rauschtrinken": 32 Prozent der Befragten gaben an, mindestens einmal im Monat fünf oder mehr alkoholische Getränke in kurzer Zeit zu konsumieren. Der bundesweite Durchschnitt lag mit 34 Prozent etwas höher.

joka

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