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Lokales Kritik an Leipzigs Kulturpolitik: Demo “Global Space Odyssey” soll bunt und laut werden
Leipzig Lokales Kritik an Leipzigs Kulturpolitik: Demo “Global Space Odyssey” soll bunt und laut werden
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18:54 17.07.2012
Ausgefallene Musikmobile bei der Global Space Odyssey 2011 in Leipzig. Quelle: Regina Katzer
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Leipzig

„Wir wünschen uns eine Stadt, in der Menschen mit ihren vielfältigen Lebensentwürfen Platz haben, die sich nicht den Prinzipien Effektivität und Profit unterwerfen wollen“, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung. Kritik gab es an der „hochsubventionierten Vorzeige-Kultur“.

So würde die Ansiedlung von Luxusimmobilien und Konsumtempeln vorangetrieben, während den alternativen Kulturströmungen Steine in den Weg gelegt würden. „Noch immer blockiert die Stadt Bemühungen um selbstverwaltete Freiflächen für Kulturveranstaltungen oder um mehr Proberäume und Studios für Musiker“, hieß es in der Mitteilung weiter.

Fotos von der "Global Space Odyssey" 2011:

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Nach dem Motto „Kritisch, bunt und laut“ wollen die Demonstranten am 21. Juli mit dekorierten Wagen durch verschiedene Stadtteile ziehen. Die geplante Route startet am Connewitzer Kreuz und wird am Augustusplatz einen ersten Halt für eine Zwischenkundgebung einlegen. Vorgesehen sind Redebeiträge verschiedener Kulturschaffender und Aktivisten. Weiter geht es dann durch den Leipziger Osten in Richtung Wilhelm-Külz-Park, wo die Demonstration mit Blick auf das Völkerschlachtdenkmal enden soll.

Die GSO ist eine kulturpolitische Demonstration, deren Organisatoren sich neben dem Beruf oder dem Studium mit der Inszenierung unterschiedlicher kultureller Veranstaltungen beschäftigen. Außerdem sind sie im Bereich der Freien Kultur tätig.

ra

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