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Lokales Krokodil De Gaulle vom Zoo Leipzig auf dem Weg nach Dresden
Leipzig Lokales Krokodil De Gaulle vom Zoo Leipzig auf dem Weg nach Dresden
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Sunda-Gavial de Gaulle zieht aus dem Zoo Leipzig um in den Dresdner Tiergarten. Quelle: dpa
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Dresden

- Knapp fünf Monate nach dem Tod von Leistenkrokodil Max zieht wieder Leben in die Reptilienanlage im Dresdner Zoo ein. „De Gaulle ist auf dem Weg“, sagte Direktor Karl-Heinz Ukena am Dienstag. Das 44-jährige Sunda-Gavial-Männchen komme aus dem Zoo Leipzig, der es nach vergeblichem Paarungsversuch abgeben wollte. Die Tierparkbesucher könnten die Panzerechse spätestens ab Mittwoch im Gehege sehen.

Laut einem Bericht der „Dresdner Morgenpost“ ist das neue Zuhause im Reptilienhaus auf kuschelige 35 Grad erwärmt. De Gaulle hat bräunlich-schwarz gefleckte Haut und eine lange und schmale und laut Ukena schiefe Schnauze. Das nach dem früheren französischen Präsidenten Charles de Gaulle (1890-1970) benannte Tier soll solo bleiben. „Wenn Damen in seine Nähe kommen, kriegt er eher Hunger als romantische Gefühle.“

Die in Südostasien beheimateten Sunda-Gaviale können bis zu fünf Meter lang werden und ernähren sich von Fisch, Reptilien, Vögeln und Säugern. Sie sind vom Aussterben bedroht, weltweit gibt es nur noch 2500 Exemplare. Auch „Vormieter“ Max lebte allein. Das knapp fünf Meter lange und rund 400 Kilo schwere imposante Reptil gehörte seit 1958 zu den Attraktionen des Tierparks und wurde knapp 60 Jahre alt. Es soll auch künftig präsent sein - als 3D-Scan seines Schädels.

Von LVZ

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