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Lokales Künstlerisch gestalteter Herzliyaplatz feierlich eingeweiht
Leipzig Lokales Künstlerisch gestalteter Herzliyaplatz feierlich eingeweiht
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22:25 06.06.2018
Zu der Einweihung kamen Dr. Gabriele Goldfuß vom Referat Internationale Zusammenarbeit, die zwei ehemaligen Leipziger, Moshe und Lea Dangot, die stellvertretende Bürgermeisterin von Herzliya, Aya Pishkolnik, OBM Jung, SPD-Politiker Christopher Zenker und Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke (v.l.). Quelle: Dirk Knofe

Es ist vollbracht: Am Mittwoch ist der  künstlerisch gestaltete Herzliyaplatz am Leipziger Clara-Zetkin-Park feierlich eingeweiht worden. Damit habe Leipzig nun „ein sichtbares Zeichen unserer lebendigen und herzlichen Städtepartnerschaft mit dieser modernen und dynamischen Stadt in Israel“, sagte Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). Bei der Eröffnung mit dabei: die stellvertretende Bürgermeisterin von Herzliya, Aya Prishkolnik, sowie jüdische Bürger und ihre Nachfahren, die zurzeit auf Einladung der Stadt Leipzig  zu Gast sind.

Nach dem Entwurf von Professor Ingo Andreas Wolf aus Leipzig ist innerhalb des Rondells eine attraktive Flächenskulptur aus unterschiedlich geschnittenen Hecken entstanden. Zudem weist ein zylindrischer Monolith im Bereich von Karl-Tauchnitz- und Beethovenstraße in drei Sprachen sowie in Blindenschrift auf die Städtepartnerschaft hin. Auch ein Modell der Gestaltung ist zu sehen – es kann ertastet werden. Das Informationselement wurde von Harald Alff entworfen.

In der Draufsicht lasse sich ein leicht verschränkter Sternplatz erkennen, der den Ort im Stadtplan sowie in den digitalen Medien (maps) markiert – darauf wies die Stadtverwaltung am Mittwoch hin. Zudem würden das Wachstum und die dauerhaft notwendige Pflege der Heckenpflanzung als Symbol der Städtepartnerschaft begriffen und gewürdigt.

„Ideell nimmt die Platzgestaltung auch Parallelen der ursprünglichen Gestaltung des Rondells des damaligen König-Albert-Parks vom Beginn des 20. Jahrhunderts auf“, so Ansgar Scholz vom Kulturamt.

Für den neugestalteten Platz fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen nun sichere Übergänge mit Zebrastreifen für Fußgänger und Radfahrer. „In Leipzig findet man vielerorts Zebrastreifen an Kreisverkehren, am größten jedoch nicht“, erklärte Fraktionsvorsitzende Katharina Krefft.

Die deutsch-israelische Städtepartnerschaft besteht seit 2011. Seit dem 6. Juli 2015 trägt die Platzinnenfläche des Kreisverkehrs an der Karl-Tauchnitz-Straße den Namen Herzliya. Zur Gestaltung des Platzes hatte die Stadt Leipzig einen zweistufigen Wettbewerb ausgelobt.

lvz

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