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Lokales LVB-Tickets direkt aufs Handy - So funktioniert easy.GO
Leipzig Lokales LVB-Tickets direkt aufs Handy - So funktioniert easy.GO
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13:09 24.03.2010
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Die Initiative für dieses neue Angebot geht von den LVB aus, der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) will die Verbreitung forcieren. Die LVB haben die Offerte mit Hilfe der Jenaer Firma The Agent Factory entwickelt und testen sie schon seit Oktober mit 500 Teilnehmern. Diese hätten mit ihren Handys bereits Tickets für über 1000 Euro gekauft, gab der MDV zum Start des Angebots im Februar bekannt. Deshalb habe man sich entschlossen, in Leipzig und Halle Feldversuche mit allen interessierten Handy-Besitzern zu starten.  „Wenn sich das neue Handy-Ticket bis Jahresende bewährt, führen wir es auch im übrigen Verbundgebiet ein“, kündigte MDV-Geschäftsführer Steffen Lehmann an.

Die neue Offerte heißt „easy.go“ und wird im Internet unter www.myeasygo.de erklärt. Wer sie nutzen will, müsse nur von seinem Handy eine SMS mit „easy“ an die Rufnummer 82 000 senden und bekomme dann die erforderliche Software auf sein Handy geladen - für den üblichen Verbindungspreis von 3 bis 4 Cent. „Um anschließend mit dem Handy ein LVB-Ticket zu erwerben, müssen bei unserem Modell keine Bankdaten wie Kontonummer oder Bankleitzahl mitgeteilt werden“, betonte LVB-Marketingchef Peter Nebe. Denn die Bezahlung des Tickets werde über den jeweiligen Netzbetreiber abgewickelt - der Käufer begleiche den Ticket-Preis also über seine Handy-Rechnung.

Statt des üblichen Papier-Fahrscheins bekommt er aber im Gegenzug einen virtuellen Fahrschein auf sein Handy geschickt, der neben den normalen Ticketinformationen auch mehrere interne Kennzeichen besitzt. Denn die Besitzer der Handy-Tickets sollen diese bei Fahrscheinkontrollen in den Bussen und Bahnen per Handy vorzeigen. „Unsere Kontrolleure sind in der Lage, diese Handy-Tickets zu prüfen“, versicherte Nebe. Sie könnten auch anhand der verschiedenen internen Kennzeichen die Echtheit ermitteln.

Gedacht ist das neue Handy-Ticket vor allem für Kunden im Alter von 20 bis 44 Jahren, die derzeit noch nicht mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren. Diese würden jetzt in die Lage versetzt, sich jederzeit kurzfristig alle Fahrplaninformationen zu besorgen und auch gleich ein Ticket zu kaufen, heißt es bei den LVB. Für sie seien aber zunächst nur Einzel- und Tagesfahrscheine als Handy-Tickets im Angebot. Andreas Tappert

Andreas Tappert

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