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Lokales LVZ-Behördentest: Freundliche Mitarbeiter, geflickte Schlaglöcher
Leipzig Lokales LVZ-Behördentest: Freundliche Mitarbeiter, geflickte Schlaglöcher
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09:48 24.04.2013

1. Tag, 15.50 Uhr: Anruf am Bürgertelefon der Stadt Leipzig (0341/123-0): Am Gaudigplatz und an der Kreuzung Telemannstraße/Ferdinand-Rhode-Straße (Strecke der Buslinie 89) gibt es zwei ziemlich tiefe Schlaglöcher. Antwort: "Da müssen Sie sich an das Verkehrs- und Tiefbauamt wenden."

15:55 Uhr: Anruf im Verkehrs- und Tiefbauamt unter 0341/123-1444 (Abteilung Straßenunterhaltung): Ich möchte zwei gefährliche Schlaglöcher melden. Reaktion: "Die haben wir noch nicht bemerkt. Ich werde sofort jemanden hinschicken, der sich das anschaut." Nachfrage: Wie lange wird es ungefähr dauern, bis die Schlaglöcher ausgebessert werden? - Antwort: "Es wird unmittelbar jemand beauftragt, der sich darum kümmert. Wenn es sich um eine Gefahrenstelle handelt, wird unverzüglich gehandelt."

2. Tag: Noch ist nichts passiert.

3. Tag, 15.55 Uhr: Erneuter Anruf im Verkehrs- und Tiefbauamt: Vor zwei Tagen habe ich zwei Schlaglöcher am Gaudigplatz und an der Kreuzung Telemannstraße/Ferdinand-Rhode-Straße gemeldet und wollte mich erkundigen, wann eine Ausbesserung geplant ist. Daraufhin werde ich mit der zuständigen Bauleiterin verbunden: "Die wurden schon in Auftrag gegeben. Anfang nächster Woche wird sich da etwas tun."

4. Tag: Das Schlagloch am Gaudigplatz ist ausgebessert; die übrigen Schlaglöcher in der Straße auch.

5. Tag, 13.10 Uhr: Anruf im Verkehrs- und Tiefbauamt - die Bauleiterin hat gute Nachrichten: "Nach dem Schlagloch am Gaudigplatz ist das andere Anfang nächster Woche dran, da wir heute aufgrund des Wetters nicht arbeiten können." (Es hatte geregnet.)

9. Tag, 15 Uhr: Das Schlagloch Kreuzung Telemannstraße/Ferdinand-Rhode-Straße ist ausgebessert - die übrigen Schlaglöcher sowohl in der Telemannstraße als auch in der Ferdinand-Rohde-Straße.

Fazit: Bei der eigentlichen Behebung der Schäden wäre eine umgekehrte Prioritätensetzung sinnvoller gewesen, da der Bereich Telemannstraße/Ferdinand-Rhode-Straße stärker genutzt wird. Aber: Freundliche Mitarbeiter waren am Telefon auskunftsfähig und hilfsbereit - die Anrufe haben sich am Ende gelohnt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.04.2013

Pludra, Marie.Theres

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