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Lokales Lange Wartezeiten in Leipzigs Bürgerämtern – neuer Kinderreisepass sorgt für Andrang
Leipzig Lokales Lange Wartezeiten in Leipzigs Bürgerämtern – neuer Kinderreisepass sorgt für Andrang
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16:24 23.07.2012
Lange Wartezeiten in Leipzigs Bürgerämtern: Wegen des neuen Kinderreisepasses gibt es im Stadthaus am Burgplatz größeren Andrang als sonst. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Wurden bis Mai noch rund 500 Kinderausweise pro Monat ausgestellt, so hätten sich die Zahlen inzwischen mehr als verdoppelt. „Alleine im Juli gab es bisher schon mehr als 1000 Anträge“, so Aegerter. Seit 26. Juni 2012 besteht für Kinder bei Urlauben im Ausland eine Reisepasspflicht. Kindereintragungen im Pass der Eltern sind nicht mehr gültig. Bis zum zwölften Lebensjahr ist ein Kinderreisepass (13 Euro) notwendig. Über Zwölfjährige müssen je nach Ziel einen Personalausweis (22,80 Euro) oder Reisepass (37,50 Euro) mit sich führen.

Durch die Ferien- und Reisezeit herrsche derzeit Hochbetrieb in den 15 Bürgerämtern der Messestadt, so Aegerter. Vor allem im Stadthaus am Burgplatz hat der ohnehin große Andrang noch einmal zugenommen. „Es ist momentan richtig voll. Die Wartezeit kann daher schon mal eine Stunde oder länger sein“, räumte der Hauptamtsleiter ein.

Zwei Bürgerämter geschlossen – freie Termine erst im August

Aegerter empfiehlt, auch die Außenstellen in Gohlis, Schönefeld oder Wiederitzsch zu nutzen. Die Online-Reservierung könne ebenfalls helfen, lange Wartezeiten vor Ort zu vermeiden. Die nächsten freien Termine gibt es jedoch erst Anfang August.

Aufgrund der Urlaubszeit fehlt nach Angaben des Behördenchefs in den Bürgerämtern derzeit rund ein Drittel der Mitarbeiter. Seit Montag haben deshalb die beiden Ämter in Böhlitz-Ehrenberg sowie in der Bismarckstraße im Zentrum-Südwest geschlossen. Sie öffnen erst wieder in der kommenden Woche.

Von Personalnotstand will Aegerter aber nicht sprechen. Erst kürzlich seien vier neue Mitarbeiter eingestellt worden, die sich derzeit jedoch noch in der Ausbildung befinden. Zwei weitere sollen noch hinzukommen. „Wir denken, dass sich die Antragszahlen nach der Ferienzeit wieder normalisieren“, hofft der Hauptamtsleiter.

Robert Nößler

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