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Lokales Lautstarke Demo von DGB und Linke zum 1. Mai in Leipzig
Leipzig Lokales Lautstarke Demo von DGB und Linke zum 1. Mai in Leipzig
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13:23 01.05.2017
Die Mai-Demo von DGB und Linke Leipzig zog vom Volkshaus zum Markt. Quelle: Christian Modla
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Leipzig

Mehrere hundert Menschen sind am Montag zur Mai-Demonstration von Deutschem Gewerkschaftsbund (DGB) und Linke Leipzig gekommen. „Wir müssen für die Arbeiterinnen und Arbeiter bessere Bedingungen bekommen“, sagte Linken-Landtagsabgeordnete Cornelia Falken beim Warm-Up am Volkshaus in der Karl-Liebknecht-Straße. Motto des Demo-Tags 2017: „Wir sind viele – wir sind eins!“

Von der Südvorstadt aus setzte sich die Demo lautstark in Richtung Markt in Bewegung. In der City hatten sich zur zentralen Kundgebung ab 11 Uhr unter anderem Bernd Günther, Vorsitzender des DGB Stadtverbands Leipzig, und Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall für den Bereich Berlin-Brandenburg-Sachsen als Redner angekündigt. Mit einem Familienprogramm auf dem Markt und einem Hoffest der Linken in Leipzig am 15 Uhr am Liebknecht-Haus in der Braustraße setzt sich das traditionelle Programm zum Tag der Arbeit in Leipzig fort.

Für mehr soziale Gerechtigkeit und eine soziale, tolerante, demokratische und solidarische Gesellschaft in Deutschland und Europa gehe der DGB am Montag auf die Straße, hieß es in der Ankündigung. Zu den Forderungen gehören eine höhere Tarifbindung und mehr Mitbestimmung durch Arbeitnehmer eine Stärkung der gesetzlichen Rente und ein Steuerkonzept, das Arbeitnehmer entlaste.

Abstiegsängste ernst nehmen

Die sozialen Abstiegsängste vieler Menschen müssten ernst genommen und entschlossen dagegen vorgegangen werden, sagte Sachsens DGB-Chefin Iris Kloppich am Montag, zum Tag der Arbeit, in Dresden. „Die Spaltung in arm und reich wird immer offensichtlicher. Eine neue Steuerpolitik ist nötig, die niedrige und mittlere Einkommen entlastet“, sagte sie. Die gesetzliche Rente müsse stabilisiert werden. „Altersarmut darf es in einem reichen Land wie Deutschland nicht geben.“

Menschenkette gegen Rechts

In Bautzen stellte sich am Montag ein breites Bündnis mit einer Menschenkette einer Maikundgebung der rechtsextremen NPD entgegen. Die Polizei war mit einem straken Aufgebot vertreten. Bis zum Mittag verliefen die Veranstaltungen einem Sprecher zufolge ohne Zwischenfälle. Während sich an der Menschenkette etwa 400 bis 600 Menschen beteiligt hätten, liege die Teilnehmerzahl bei den Rechtsextremisten unter 100.

Im vergangenen Jahr hatten in Sachsen nach DGB-Angaben rund 18 000 Menschen an den Kundgebungen teilgenommen. Seit mehr als 130 Jahren gehen Menschen am 1. Mai für bessere Arbeitsbedingungen und mehr soziale Gleichgerechtigkeit auf die Straße. (mit dpa)

Von lyn

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