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Lokales Grüne wollen Völkerschlacht-Panorama auf Alter Messe wieder errichten
Leipzig Lokales Grüne wollen Völkerschlacht-Panorama auf Alter Messe wieder errichten
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09:14 08.12.2017
„Leipzig 1813“ – für Yadegar Asisis Panorama haben die Grünen einen neuen Platz gefunden. Quelle: Volkmar Heinz
Leipzig

Yadegar Asisis monumentales Völkerschlacht-Panorama „Leipzig 1813“ war einst ein Publikumsmagnet. Dann musste es neuen Themen im Panometer in der Richard-Lehmann-Straße weichen. Auf Initiative der Grünen hat der Stadtrat dann im Oktober 2015 beschlossen, sich für die Wiedererrichtung des Völkerschlachtpanoramas einzusetzen.

Auf dieser Fläche in der Straße des 18. Oktober soll die Rotunde entstehen. Quelle: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Ein möglicher Weg: die Errichtung einer Rotunde in der Nähe des Völkerschlachtdenkmals. Voraussetzung war dabei immer, dass die Stadt selbst kein Geld für Errichtung und Betreibung aufbringen muss. Möglich wäre es aber, einen Investor bei der Suche nach einem geeigneten kommunalen Grundstück zu unterstützen. Das ist jetzt offenbar in der Straße des 18. Oktobers auf der Alten Messe gefunden worden – zwischen Baumallee bis hin zur Brücke zum Park inklusive des Plateaus an der Messeallee.

Der vorgesehene Standort in der Entwurfsskizze. Quelle: Asisi

Dort könnte man – so die Grünen – eine etwa 30 Meter hohe Rotunde als „Kunst-Skulptur“ errichten. Allerdings zeitlich begrenzt, weil perspektivisch eine Restaurierung des Plateaus geplant ist. Für das Gartendenkmal ist momentan aber kein Geld im Haushalt. Die Grünen haben nun im Stadtrat beantragt, per Gesellschafterweisung auf die stadteigene LESG einzuwirken, mit der Asisi Panorama GmbH oder einem Investor über die Rotunde zu verhandeln. Ziel sei eine mindestens zehnjährige Nutzung. „Dresden, Berlin, Wittenberg, Rouen und bald auch Konstanz freuen sich über ein Panorama, welches die jeweilige Stadt innerhalb einer stadtgeschichtlich bedeutsamen Epoche abbildet“, so Grünen-Stadtrat Michael Schmidt. Ein Völkerschlacht-Panorama könnte auch für Leipzig wieder eine Bereicherung sein.

Von Mathias Orbeck

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