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Lokales Leipzig: Straßenbahnsperrung und Nachtarbeit in der Bornaischen Straße
Leipzig Lokales Leipzig: Straßenbahnsperrung und Nachtarbeit in der Bornaischen Straße
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09:00 09.07.2016
Ein sogenannter Gleiswechsel (im Vordergrund) wird jetzt ausgebaut. Auch die Fahrdrähte der Straßenbahn werden demontiert und neu verlegt. Quelle: Foto: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Schon seit dem 7. März ist die Bornaische Straße zwischen Giebner und Raschwitzer Straße für Autofahrer dicht. Denn die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) erneuern dort Gleise und Fahrbahnen und gestalten gleichzeitig die gesamte Kreuzung Bornaische/Raschwitzer/Siegfriedstraße einschließlich der Haltestellenbereiche um (die LVZ berichtete). Jetzt kommen diese Arbeiten in die heiße Phase: Vom heutigen Sonnabend bis zum 17. Juli wird der Straßenbahnverkehr zum letzten Mal komplett eingestellt. „Die Bauarbeiten konzentrieren sich in dieser Zeit auf zwei Bereiche“, sagt Sprecher Marc Backhaus. Gebaut werde zwischen Giebner- und Friederikenstraße sowie zwischen Giebnerstraße und Rembrandtplatz. Im ersten Baubereich lassen die LVB ein sogenanntes Kreuzgleis zurückbauen. Mit dessen Hilfe konnte in der bisherigen Bauphase sichergestellt werden, dass die Straßenbahnen die meiste Zeit weiterhin in beide Richtungen durch die Bornaische touren.

Parallel dazu wird an den Fahrleitungsanlagen der Straßenbahn gebaut. „Die alten Leitungen werden demontiert, denn die gesamte Anlage muss neu angepasst werden“, so Backhaus. Die Demontagearbeiten haben bereits Montag begonnen.

Im zweiten Baubereich – also zwischen Giebnerstraße und Rembrandtplatz – soll heute der grundhafte Neubau der Gleisanlagen beginnen. Um damit bis zum 17. Juli fertig zu werden, wird auch in den Nächten gearbeitet. „Wir haben Nachtarbeit beantragt und genehmigt bekommen“, so Backhaus. Die Anwohner seien vorab informiert worden.

Für Autofahrer ändert sich dadurch nichts. Ihre bisher ausgeschilderten Umleitungen über Goethesteig, B 2 und Prinz-Eugen-Straße bleiben bestehen. Fahrgäste der Straßenbahn müssen vom 9. bis zum 17. Juli auf Schienenersatzverkehr ausweichen. Er wird zwischen den Haltestellen S-Bahnhof Connewitz, Klemmstraße und Markkleeberg-Ost für die Straßenbahnlinie 11 eingerichtet. Die Linie 11 endet dadurch am S-Bahnhof Connewitz, Klemmstraße; ab dort fahren dann Busse und bedienen alle Haltestellen entlang des Fahrtweges bis Markkleeberg-Ost, Schillerplatz.

Nach Abschluss dieser finalen Bauarbeiten sollen zumindest wieder die Straßenbahnen wie gewohnt rollen. „Ab 18. Juli wird die Linie 11 wieder bis nach Markkleeberg-Ost fahren“, so Backhaus. Ab 25. Juli verkehre dann wieder die Straßenbahnlinie 11 E regulär bis zum Straßenbahnhof Dölitz. Wie berichtet, geht dieser modernisierte Straßenbahnhof dann wieder ans Netz.

Autofahrer müssen sich noch etwas gedulden, bis sie den Baustellenbereich wieder durchfahren können. Denn zum Projekt gehören neben der Umgestaltung der gesamten Kreuzung Bornaische/Raschwitzer/Siegfriedstraße auch die Erneuerung der Fahrbahnen auf beiden Seiten der Bornaischen, das Markieren von Radfahrstreifen und der Bau von Parkplätzen. Die Arbeiten dafür dauern noch einige Wochen länger. „Geplant ist, dass der Autoverkehr ab 16. August wieder rollen kann“, so Sprecher Backhaus.

Von Andreas Tappert

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