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Lokales Leipzig bessert bei Hochwasserschutz nach - Stadt stellt geplante Maßnahmen vor
Leipzig Lokales Leipzig bessert bei Hochwasserschutz nach - Stadt stellt geplante Maßnahmen vor
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23:59 31.01.2014

Eine ernste Bewährungsprobe sieht Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) für das Frühjahr aber nicht. Witterungsextreme bleiben bislang aus.

Rund 239 Kilometer Flüsse, Bäche und Gräben durchziehen das Leipziger Stadtgebiet. Die Bürokratie unterscheidet dabei zwischen Gewässern erster und zweiter Ordnung. Bei dem mittelfristigen Programm zur Finanzierung von Flutmaßnahmen der Kommune geht es vorrangig um Gewässer erster Ordnung. Die Stadt will also durch Sohlberäumungen, Entschlammungen, die Öffnung von Rohren sowie den Rückbau von sogenannten gewässerbehindernden Einbauten dafür sorgen, dass Weiße Elster, Pleiße und Parthe nicht mehr Wasser aufnehmen müssen, als nötig. "Die Deiche im südlichen Auwaldbereich am Elsterhochflutbett sind in Arbeit", so Rosenthal. Bis 2016 soll zudem an der Herstellung des Betriebsauslasses Zwenkauer See gearbeitet werden.

Gewässer zweiter Ordnung sind etwa der Karl-Heine-Kanal, Nördliche und Östliche Rietzschke sowie Zschampert. Für die insgesamt 94 Fließ- und 130 Standgewässer sind zahlreiche Maßnahmen vorgesehen (siehe Kasten), die es umzusetzen gilt. Obwohl demnach noch viel zu tun bleibt, hat Leipzig wenig zu befürchten, wenn es taut. Rosenthal: "Bis jetzt müssen wir nicht mit Frühjahrshochwasser rechnen, sind dafür aber gerüstet." Im Ernstfall würden die Deiche halten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.02.2014

Felix Kretz

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