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Lokales Leipzig, ein Sommernachtstraum: die schönsten Orte für die letzten warmen Abende
Leipzig Lokales Leipzig, ein Sommernachtstraum: die schönsten Orte für die letzten warmen Abende
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14:33 10.09.2012
Das Leipziger Völkerschlachtdenkmal im Abendlicht. Quelle: dpa
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Leipzig

Zeit also, die vielleicht letzten warmen Abende dieses Spätsommers zu genießen. Aber was lässt sich an diesen späteren Stunden in und um Leipzig erleben, an welchen Orten ist es in dieser Zeit am schönsten? Bei einer Umfrage auf der Facebook-Seite von LVZ-Online gaben die User ihre persönlichen Lieblingsplätze an und berichteten von ihren eigenen Erlebnissen. Daraus ergibt sich eine Liste der schönsten Orte für einen Spätsommerabend in Leipzig.

Als einer von mehreren Badeseen bei Leipzig scheint der

Cospudener See

, eigentlich ein geflutetes Tagebauloch, im Süden Leipzigs der beliebteste zu sein. Rund um den See verläuft ein 14 Kilometer langer Weg, der bis in späte Stunden zum Radfahren, Skaten und Spazierengehen animiert. Man nennt den See liebevoll auch „Lago Cospuda“, „Costa Cospuda“ oder einfach „Cossi“. An warmen Tagen ist die Badestelle am Nordstrand auch in den Abendstunden gut besucht, die zwei Inseln mit Schiffswrack und Palme sowie die vier großen Strandpavillions vermitteln eine Illusion von Mittelmeer. Von Kanufahren über Windsurfen bis hin zur Entspannung in den zahlreichen Cafés, Bars und Restaurants bleiben keine Wünsche offen.

Vom Cospudener See bis zur Karli - Bilder eines abendlichen Rundgangs:

Leipzig. Der meteorologische Herbst hat bereits begonnen. Doch am Montag und Dienstag verwöhnt uns Petrus noch einmal mit sommerlichen Temperaturen. Zeit also, die vielleicht letzten warmen Abende dieses Spätsommers zu genießen. Aber an welchen Orten ist es in dieser Zeit am schönsten? Bei einer Umfrage auf der Facebook-Seite von LVZ-Online gaben die User ihre persönlichen Lieblingsplätze an.

Die 125 Hektar des Zentralen

Kulturparks „Clara Zetkin“

bieten ein vielfältiges Programm. Neben den historischen Musikpavillion und natürlich dem Clara-Zetkin-Denkmal lockt die Parkbühne mit Konzerten. Auf der Sachsenbrücke starten jedes Jahr nicht nur zum Leipziger Wasserfest tausende Badeentchen zum traditionellen Entenrennen ihre Jungfernfahrt, sondern auch an lauen Abenden ist die Brücke ein beliebter Treffpunkt und Bühne für unbekanntere Musiker und Kleinkünstler. Je später die Stunde desto mehr Publikum findet sich ein.

Nicht nur bei Sonnenschein, sondern auch insbesondere nach Sonnenuntergang ist das

Völkerschlachtdenkmal

ein imposanter Anblick. Neben seiner historischen Funktion war dieses Leipziger Wahrzeichen schon Kulisse für zahlreiche Konzerte, Theateraufführungen und das Badewannenrennen des soziokulturellen Zentrums naTo. Am Sonntag wurde der Tag des offenen Denkmals auch am und im Völkerschlachtdenkmal begangen, doch auch an allen anderen Tagen lässt es sich rund um das Denkmal gut flanieren und einfach mal die Seele baumeln lassen.

Südlich der Thomaskirche befindet sich der im Stil der Romantik gehaltene

Thomaskirchhof

. Westlich dazu grenzt in Richtung Rathaus eine kleine Grünanlage mit Wasserspiel an, die auch an lauen Sommerabenden eine Oase in der Innenstadt darstellt. Nachdem zu Beginn des Jahres bei einer umfassenden Sanierung das Angebot an Sitzplätzen erweitert wurde, versammeln sich hier viele Passanten, um eine Pause vom Einkaufen einzulegen. Rund um die Kirche und den angrenzenden Park lassen sich auch viele Lokale zur abendlichen Einkehr finden. Eine ganz besondere Atmosphäre entsteht bei Sonnenuntergang, wenn dazu Straßenmusiker ihre letzten Stücke für den Tag erklingen lassen.

Leipzig am Spätsommerabend:

Im

Barfußgäßchen

in der Leipziger Innenstadt erhält man einen guten Eindruck, wie dicht die Innenstadt im Mittelalter bebaut war. Die Außenplätze der auf beiden Seiten aneinander gereihten Bars und Restaurants stoßen in der Mitte beinahe aneinander. Nur durch einen schmalen Mittelgang schieben sich bei Tag und Nacht die Passanten. Auf 150 Metern Länge ist während warmer Abendstunden jeder Tisch belegt. Seinen Namen erhielt die Straße übrigens von den Franziskanermönchen, die auch „Barfüßer“ genannt wurden. Der Weg vom Markt führte durch ebendiese Gasse zu ihrem Kloster.

Die

Karl-Liebknecht-Straße

, oder seit neustem auch Karl-Loveknecht-Straße, wenn man einigen überklebten Straßenschildern Glauben schenken darf, führt vom Stadtzentrum gen Süden. Auf ihren etwa 2,5 Kilometern reihen sich Bars, Bistros, Restaurants, Clubs und kleine Läden mit ausgefallenem Sortiment aneinander. Auch die immer-hungrige Löffelfamilie erstrahlt am Feinkostgelände in Richtung „KarLi“. Frequentiert wird die Straße besonders am Abend von Studenten und Alternativen, aber auch von jedem, der ausgeprägte Kneipenkultur schätzt.

Amélie Middelberg

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