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Lokales Leipzig führt Elektroauto-Ladesäulen an Straßenlaternen ein
Leipzig Lokales Leipzig führt Elektroauto-Ladesäulen an Straßenlaternen ein
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18:48 08.08.2016
Elektroautos können in Leipzig ab Freitag an vier Straßenlaternen aufgeladen werden. Quelle: dpa
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Leipzig

In Leipzig werden ab Ende dieser Woche Straßenlaternen zu Ladesäulen für E-Autos. Insgesamt vier Stationen an LED-Lichtmasten sollen am Freitag in Betrieb genommen werden, kündigte die Leipziger Gruppe am Montag an. Die Einweihung findet am Standort Mozartstraße/Ecke Wilhelm-Seyfferth-Straße im Musikviertel statt. Um 13 Uhr haben sich unter anderem Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), HTWK-Rektorin Gesine Grande und Norbert Menke von der Leipziger-Gruppe angekündigt.

Entwickelt wurde das System seit 2012 von Wissenschaftlern der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) im Rahmen einer Forschungskooperation. Beteiligt waren auch die Uni Leipzig und das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie (IMW). Es wurde mit rund 40 weiteren Projekten im Rahmen des rund 130 Millionen Euro schweren Programms „Schaufenster Elektromobilität“ für Bayern und Sachsen gefördert. In München war bereits im Juni ein ähnliches Projekt namens „Light & Charge“ an vier Straßenlaternen gestartet.

LVB haben Probleme mit Mobilitätstationen behoben

In Leipzig gibt es bislang rund 160 Ladepunkte für Elektroautos. Darunter sind auch 25 Mobilitätsstationen der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB). Nachdem die neue Technik Anfang des Jahres mit erheblichen Problemen wie eingefrorenen Bildschirmen zu kämpfen hatte, entkoppelten die LVB die Ladesäulen von 20 der Stationen. Nachtanken war damit zwischenzeitlich ohne Anmeldung möglich.

Inzwischen wird das Laden der Autos wieder über die zentrale Steuerung und Autorisierung an den Mobilitätsstationen abgewickelt. Die Störungen sind nach LVB-Angaben weitgehend behoben. „Die Software läuft stabil, die Tests waren erfolgreich. Die Stationen sind nun wieder im Normalbetrieb“, sagte LVB-Sprecher Marc Backhaus auf Nachfrage von LVZ.de.

Sollten Nutzer erneut Probleme feststellen, steht bei den LVB eine schnelle Eingreiftruppe für Reparaturen bereit. „Die Prozesse bei der Instandhaltung und Fehlerbehebung wurden gestrafft. Wir sind nun in der Lage, kurzfristig zu helfen“, verspricht Backhaus.

Von nöß

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