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Lokales Leipzig in Kinderhand
Leipzig Lokales Leipzig in Kinderhand
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10:10 25.06.2018
Der Augustusplatz in Kinderhand. (v.l.) Fräulein Hatschi, Dirk Scheele, Gerd Edler, Björn Steigert, LVZ-Maskottchen Schlingel, Nicolas Tsapos, Barry Hackh, Geraldino, Tom Kleinwächter und Zwulf heißen die kleinen und großen Besucher des 1. LVZ-Kinderfestivals willkommen. Quelle: Dirk Knofe
Leipzig

Kinder, Kinder, war das ein Spaß! Der Leipziger Augustusplatz für ein ganzes Wochenende lang fest in Kinderhand. Eine fröhliche, bunte Premiere machte es möglich: Zum ersten Mal stieg am Samstag und Sonntag das LVZ-Kinderfestival und verwandelte die Fläche zwischen Oper, Paulinum und Gewandhaus in eine riesige Spielwiese.

„Es gibt viel zu spielen, lernen und zu entdecken“, machte LVZ-Geschäftsführer Björn Steigert auf die 80 Mitmachangebote aus den Bereichen Aktion und Abenteuer, Spiel, Sport, Kreativität, Gesundheit, Ernährung sowie Wissen und Technik neugierig. Leipzig werde immer jünger, sprach Jugendamtsleiter Nicolas Tsapos die steigende Geburtenzahl an: Doch schon jetzt ist „Leipzig eine Stadt für Kinder. Eintrittsfreie Veranstaltungen wie diese sind ein Spaß für die ganze Familie“, dankte Tsapos im Namen des Schirmherrn, Oberbürgermeister Burkhard Jung, den Organisatoren und Teilnehmern des 1. LVZ-Kinderfestivals. „Allen Kindern, Jugendlichen, Eltern und Gästen wünsche ich zwei erlebnisreiche Tage und gebe hiermit ,Leipzig in Kinderhand’.“

Kaum war die Übergabe erfolgreich vollzogen, herrschte Gewusel und Gewimmel auf der neu ernannten Spielwiese. Mittendrin: Der Schlingel, das plüschige Erdmännchenmaskottchen der LVZ und ihres Familienmagazins. Waren alle Hände geschüttelt, Klein und Groß geknuddelt und Erinnerungsfotos geschossen, startete der Rundgang.

Party auf dem Augustusplatz: Am Wochenende (23. und 24. Juni) feierten die jüngsten Leipziger beim ersten LVZ-Kinderfestival. Trotz einiger Regengüsse gab es Spiel, Spaß und jede Menge Action.

Wohin bloß zuerst?, fragen sich die Eltern. Einfach uns hinterher, geben die Kinder die Richtung vor. Wohin die führt? Direkt zum ersten Führerschein! Drei sind die Jüngsten – 12, 13 die Ältesten, die in der Erlebniswelt der Kids Driving School von Porsche das sichere Verhalten im Straßenverkehr lernen. Roller, Fahrräder, Bobby-Cars kurven über den Parcours und das alles nach den Regeln im Straßenverkehr. „Toll, was die Kinder schon alles können“, staunt Ramona Strohwald vom Betreuerteam und überreicht einen „Kinder-Führerschein“ nach dem anderen.

Auch bei der Verkehrswacht e.V. kann Koordination getestet werden. Geradeaus und schnell kann jeder. Aber beherrscht ihr auch den Schulterblick? Gebt deutliches Handzeichen? Wer es noch nicht kann, lernt es an Ort und Stelle.

Wissen und Geschicklichkeit ist auch am Stand vom Jugendrotkreuz gefragt: Wer will, kann auf Stelzen, zu zweit auf einem Pedalo, zu dritt auf Sommerski laufen oder beim Quiz zum menschlichen Körper was Neues lernen.

Was wäre ein Kinderfest ohne Bastelstände? Keins! Klar, dass an allen Ecken und Enden gebastelt und getüftelt wird. Egal ob an der „Spielstraße“, am Stand der Volkssolidariät oder an dem der Leipziger Volkszeitung. Aus den Zeitungen vergangener Tage lassen sich Blumen, Ketten und sogar Rasseln machen. Carolin Döhler zeigt die ersten Schritte und schon sind Sophie, Paul und Co. im Bastelfieber, vergessen den Trubel um sich herum.

Zeit für deren Eltern, sich ein bisschen auf dem Platz umzugucken: Was bietet das Familien-Infobüro? Was hat das Theater der Jungen Welt im Spielplan? Und was für Bücher gibt’s in der Fahrbibliothek? Und vor allem: Was geht so alles auf der Festivalbühne für Kleine und Große ab? Allerhand zum Mitsingen, Mitlachen und Mitmachen – dargeboten von Vereinen, Verbänden, Jugendgruppen oder Einzelkünstler. Das 1. LVZ-Kinderfestival – ein voller Erfolg, freuen sich die Veranstalter und sagen: Tschüss bis zum nächsten Jahr.

Von Ingrid Hildebrandt

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