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Lokales Leipzig kontert Kritik von Landesrechnungshof an Neubau der Pablo-Neruda-Grundschule
Leipzig Lokales Leipzig kontert Kritik von Landesrechnungshof an Neubau der Pablo-Neruda-Grundschule
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21:49 11.12.2014
Entwurf von Pablo-Neruda-Grundschule und Reclam-Gymnasium. (Archivbild) Quelle: ksarchitekten
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Leipzig

Darin wurde unter anderem der Stadt Leipzig vorgeworfen, den Neubau der Pablo-Neruda-Grundschule von vornherein zu klein geplant zu haben.

Es sei schon 2006 prognostiziert worden, dass das neue Schulgebäude vier Klassen pro Jahrgang aufnehmen müsse, also vierzügig hätte gestaltet werden müssen, kritisierten die Landesprüfer. Beim Architektenwettbewerb 2008 sei die Schule im Zentrum-Südost aber nur mit je drei Klassen pro Stufe ausgeschrieben worden.

Leipzig hält dem entgegen, dass nach der Prognose der Platzbedarf bis 2011 drei Klassen nicht übersteigen sollte. Für die Zeit danach sei damals geplant worden, die Schulbezirke neu zuzuschneiden, um die steigenden Schülerzahlen besser verteilen zu können. Dann aber sei das Wachstum von Leipzig deutlich stärker ausgefallen, als vorausgesagt. Eine zutreffende Bevölkerungsschätzung habe es demnach erst 2012 gegeben.

Die Rechnungsprüfer kritisierten zudem, dass Baugelände sei zu Beginn nicht umfassend genug auf Altlasten, also Schadstoffe im Boden, untersucht worden. Das habe in der Folge zu höheren Kosten bei der Beseitigung der kontaminierten Erde geführt. Nach Ansicht der Leipziger Stadtverwaltung hätte das Problem aber nur durch eine umfassende Voruntersuchung vermieden werden können. Die sei unverhältnismäßig teuer und werde daher üblicherweise nicht durchgeführt.

chg

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