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Lokales Leipzig liebt positive Emojis auf Twitter – Platz vier im Städte-Ranking
Leipzig Lokales Leipzig liebt positive Emojis auf Twitter – Platz vier im Städte-Ranking
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11:11 08.02.2018
Emoji-Fans in London. International sind die kleinen Pixel-Zeichen aus der Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Quelle: dpa
Leipzig

Ob Smiley, Herzchen oder Wutgesicht – die Nutzer des Kurznachrichtendienstes Twitter vergeben gern und oft Emojis. Leipziger äußern sich laut Emoji-Report der internationalen Kommunikationsagentur Brandwatch besonders gern mit positiven Piktogrammen. Die Messestadt landet damit im Ranking deutscher Großstädte auf Platz vier.

6,4 Milliarden Emojis via Twitter hat der Report über zwei Jahre ausgewertet. Insgesamt überwiegen positive Emojis mit 75 Prozent als Nachrichten-Botschafter, doch bei den Großstadtbewohnern in Deutschland zeigen sich regionale Unterschiede. So liegt das nordrhein-westfälische Duisburg, gelegen an Rhein und Ruhr und Heimat von „Tatort“-Kult-Kommissar Horst Schimanski (Götz George), an der Spitze, wenn es um die Verwendung positiver Emojis geht.

Fun Facts für Emoji-Fans

Danach folgt die Ruhrgebietsstadt Essen und das niedersächsische Hannover auf Platz drei. Platz vier teilen sich die blau-weiße Bayern-Metropole München und das sächsische Leipzig. Sachsens Landeshauptstadt Dresden liegt auf dem 15. Platz der Auswertung. Warum das so ist, bleibt allerdings völlig schleierhaft, denn dazu gibt es von der Hamburger PR-Agentur Faktor 3, die auch Twitter Deutschland vertritt, keine Angaben.

So bleibt es für alle Emoji-Fans ein schöner Fun Fact, dass Dresdner Sachsen und Düsseldorfer Rheinländer in der Verwendung der beliebten Ideogramme Nachbarn am Ende eines Großstadtrankings sind, und Münchner und Leipziger sich auf einem gemeinsamen Platz vier geradezu umarmen.

Mehr als 2000 Kunstwerkchen

Die Einteilung in positive und negative Emojis hat der Report von Brandwatch mit Hilfe der offiziellen Unicode-Klassifizierung getroffen. Unicode listet 2623 Emojis auf. Laut Emojipedia, das die Piktogramme seit 2013 dokumentiert, werden trotz der Fülle an Dingen immer noch menschliche Gesichter, Gesten und Herzchen weltweit am liebsten versendet. Das beliebteste Emoji ist das mit den Freudentränen.

Frauen nutzen die Mini-Kommunikationskünstler übrigens weit häufiger: Auf Twitter enthalten laut Emoji-Report 61 Prozent der von Frauen verfassten Tweets Smileys & Co., während nur 39 Prozent der Männer darauf zurückgreifen.

Literatur und Welt-Emoji-Tag

Ende der 1990er Jahre wurden die vielsagenden Piktogramme von dem Japaner Shigetaka Kurita für ein Telekommunikationsunternehmen erfunden, um bei Nachrichten per Mobiltelefon längere Begriffe zu ersetzen. Mittlerweile sind die farbigen Pixel-Kunstwerkchen kaum noch aus SMS, Chats & Co. wegzudenken.

Der chinesische Künstler Xu Bing hat 2014 mit „Book from the Ground“ sogar ein belletristisches Werk mit Emojis verfasst.

Am 17. Juli feiern Anhänger der Zeichensprache übrigens den Welt-Emoji-Tag. Warum am 17. Juli? Weil das Kalender-Emoji in vielen Sammlungen genau diesen Tag zeigt. :)

Von Evelyn ter Vehn

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