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Lokales Leipzig macht weltweit immer mehr Schlagzeilen - internationale Medien entdecken Messestadt
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01:00 28.08.2013
Für die Ausgabe vom 5. Mai 2013 der überregionalen Tageszeitung Chicago Tribune warf US-Reiseautor Rick Stevens einen Blick in die Nikolaikirche. Quelle: Faksimiles LTMLVZ

Blätter, Blogger und Nachrichtenplattformen aus dem In- und Ausland lassen sich von der LTM die hiesige Mixtur aus Hoch- und Subkultur schmackhaft machen und machen damit Schlagzeilen. Weltweit.

Die Zeit, Süddeutsche und Berliner Zeitung, L'Express und Le Figaro aus Frankreich, Seattle und New York Times aus den USA, The Sun-Herald aus dem australischen Sydney - "die Berichterstattung aus und über Leipzig in den nationalen und internationalen Medien hat deutlich zugenommen", weiß Volker Bremer. Der LTM-Geschäftsführer schildert aus dem 28. Stock des Uni-Riesen am Augustusplatz seine Sicht auf das Thema Leipzig in der Medienwelt: "Die Stadt vereint Tradition und Zeitgeist, das ist natürlich spannend und wird noch einige Jahre so funktionieren."

Für den 51-Jährigen stellt die Stadt "ein hochinteressantes Produkt" dar, das sich medienwirksam platzieren lässt. "Wir versuchen mit großem Aufwand, Journalisten neugierig zu machen und für Berichterstattungen zu gewinnen", erklärt Bremer. Etwa indem Pressereisen mit bestimmten Themenschwerpunkten organisiert werden. Eine Strategie, die funktioniert. Immer mit Blick auf das eigentliche Ziel, stetig mehr Besucher und übernachtende Gäste nach Leipzig holen, wie Bremer bekundet. Paradestücke wie 800 Jahre Thomana, 200 Jahre Richard Wagner, das Völkerschlacht-Panorama von Yadegar Asisi oder 25 Jahre Friedliche Revolution 2014 sind dabei nicht alles.

Für die Kollegen des italienischen Modemagazins Gioia war unlängst die laufende Schuh-Ausstellung im Grassimuseum für Angewandte Kunst der Renner. Französische Reporter interessierten sich im Juli für die kulturelle Zweckentfremdung alter Industriebrachen in Plagwitz. Bis Anfang der Woche zog die israelische Tageszeitung Haaretz mehrere Tage durch Leipzig, um an einem allgemeinen Stadtporträt zu arbeiten. Am gleichen Thema ist jetzt ein Team des brasilianischen TV-Senders "Record News" - eigenen Angaben zufolge einer größten TV-Kanäle in dem südamerikanischen Land - dran und deswegen zu Gast in Leipzig. Ins mediale Rollen kam der Stein im Januar vor drei Jahren.

Unter der Überschrift "Where to go in 2010" (zu deutsch etwa: "Wohin geht es 2010") listete die New York Times 31 Orte rund um den Globus auf, die einen Besuch lohnen. Leipzig brachte es auf Platz zehn. "2012 und 2013 ist keine deutsche Stadt in dieser Liste vertreten", bemerkt Volker Bremer, der keinen Grund sieht, warum der Medienrummel abebben sollte. "Leipzig ist kein Geheimtipp mehr, sondern eine Stadt, in der man als Journalist mal gewesen sein sollte", meint der Tourismuschef. Passend dazu rechnet die LTM für dieses Jahr mit gut 400 Pressevertretern, die sich hier herumtreiben. Manche allerdings nicht zum ersten Mal. Bei der Motette des Thomanerchors am Samstag will ein Fotograf der New York Times Motive "made in Leipzig" einfangen. Heißt es aus Kollegenkreisen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.08.2013

Felix Kretz

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