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Lokales Leipzig passt Krisenplan für Tierseuchen an und zieht Bilanz zur Vogelgrippe
Leipzig Lokales Leipzig passt Krisenplan für Tierseuchen an und zieht Bilanz zur Vogelgrippe
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20:32 28.06.2017
Das Sperrgebiet wegen der Geflügelpest in Leipzig wurde am 13. April aufgehoben. (Symbolfoto) Quelle: dpa
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Leipzig

Die Stadt Leipzig hat ihren Tierseuchenkrisenplan überarbeitet und aktualisiert. Der neue Plan vorsieht, dass in Zukunft die Amtstierärztin das neue Tierseuchenbekämpfungszentrum leitet. Das teilte das Umweltdezernat mit. Es bleiben dieselben Personen und Ämter beteiligt, die bisher im Krisenfall verantwortlich waren. Die neue Struktur und Leitung soll die Koordination aber straffen und optimieren.

Der Plan wurde vor dem Hintergrund des gerade überstandenen Geflügelpestausbruchs in Leipzig und seinen Nachbarkreisen aktualisiert. Die praktischen Erfahrungen, die die Ämter bei diesem schwersten Vogelgrippeausbruch in Europa der vergangenen Jahrzehnte machten, flossen direkt in den neuen Plan ein.

Die Stadt zog eine Bilanz des Ausbruchs, der bereits 2016 begann und bis ins Frühjahr 2017 andauerte. In Leipzig waren insgesamt 108 tote Wildvögel getestet worden, bei zehn war das Virus H5N8 nachgewiesen worden. Außerdem waren Geflügelbetriebe und Zoos betroffen. Die Geflügelausstellung LIPSIA musste abgesagt werden. Zudemgab es insgesamt 32 Ausbrüchen bei Wildvögeln und eine Infektion bei einem gehaltenen Tier in den Nachbarkreisen.

Das Sperrgebiet in Leipzig wurde am 13. April aufgehoben, Sachsen folgte am 2. Mai. In einigen europäischen Nachbarländern ist das Virus allerdings weiter aktiv. Insgesamt 29 europäische Länder sind oder waren betroffen.

pad

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