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Leipzig plant keine Einschränkungen beim Silvesterfeuerwerk

Gute Nachrichten für Böllerfreunde Leipzig plant keine Einschränkungen beim Silvesterfeuerwerk

Die Stadt Leipzig plant keine verschärften Regelungen für Silvesterfeuerwerk. Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele hatte zuvor ein teilweises Verbot von Knallkörpern ins Gespräch gebracht. Neben den üblichen Ausnahmeregelungen, können in der Messestadt wie gewohnt Knaller und Raketen gezündet werden. Trotzdem ist Vorsicht geboten.

Böllerfreunde können auch in diesem Jahr zu Silvester den Leipziger Nachthimmel erhellen.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. In Leipzig wird derzeit nicht darüber nachgedacht, das Abbrennen von Feuerwerk an Silvester ganz oder teilweise zu untersagen. Eine entsprechende Regelung hatte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele zuvor ins Gespräch gebracht. Gerade vor dem Hintergrund der derzeit latenten Terrorgefahr hatte Ströbele gemahnt, dass viele Bürger durch die zum Teil extrem lauten Silvesterkracher erschreckt werden könnten. Auch die Ausweitung von sogenannten knallfreien Zonen, also Arealen, auf denen generell kein Feuerwerk gezündet werden darf, hatte Ströbele angeregt.

Keine erweiterten knallfreien Zonen

In der Stadt Leipzig ist das Abbrennen von Feuerwerk und Silvesterkrachern in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen, sowie Reet- und Fachwerkhäusern untersagt, wie das Ordnungsamt der Stadt auf LVZ-Anfrage mitteilte. Ähnliche Regelungen gelten auch bundesweit. Erweiterte knallfreie Zonen wird es in der Messestadt aber nicht geben.

Wer allerdings im übrigen Jahr die Böller knallen lassen will, muss über eine entsprechende Genehmigung oder Ausbildung verfügen. Sonst drohen empfindliche Strafen, so das Ordnungsamt.

LKA warnt vor illegalen Böllern

Das Landeskriminalamt Sachsen warnt darüber hinaus vor den Gefahren von illegal aus dem Ausland beschafften Feuerwerkskörpern. Anders als die in Deutschland zugelassenen Böller, verwenden diese oft einen sogenannten Blitzknallsatz, der bei weitem potenter als das sonst üblichen Schwarzpulver ist. Die teilweise erheblich erhöhte Sprengkraft berge große Gefahren für unkundige Benutzer. „Zündet man einen solchen Sprengsatz etwa auf der Motorhaube eines Autos ist das, als würde man mit 50 km/h gegen eine massive Mauer fahren“, erläutert LKA-Pressesprecher Tom Bernhardt. Nicht nur verstoße man mit dem Zünden illegaler Böller in jedem Fall gegen das Gesetz – im schlimmsten Fall begebe man sich dabei in Lebensgefahr.

Von Bastian Fischer

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