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Lokales Leipzig schreibt Louise-Otto-Peters-Preis für mehr Gleichstellung aus
Leipzig Lokales Leipzig schreibt Louise-Otto-Peters-Preis für mehr Gleichstellung aus
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17:30 01.02.2017
Im Vorjahr gewann Heide Steer den mit 5000 Euro dotierten Preis Quelle: André Kempner
Leipzig

Die Anerkennung für soziales Engagement hält sich häufig in Grenzen. Der zeitliche und finanzielle Aufwand sind hingegen hoch. Aus diesem Grund hat die Stadt Leipzig auch für das Jahr 2017 den Louise-Otto-Peters-Preis ausgeschrieben. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung soll Menschen würdigen, die besondere Leistungen für die Förderung der Gleichstellung zwischen Frauen und Männern erbringen.

5000 Euro für eine Organisation

Der Preis wird im jährlichen Wechsel an eine Einzelperson und eine Organisation vergeben. Weil im Vorjahr Dr. Heide Steer für ihre Lebensleistung geehrt wurde, soll 2017 wieder eine Organisation den Preis erhalten. Noch bis zum 30. April können Bewerbungen eingereicht werden. Der Preis kann unter anderem für Aktionen, Initiativen und Projekte vergeben werden. Auch journalistische, wissenschaftliche und künstlerische Arbeiten, die sich explizit mit der Gleichstellung zwischen Männern und Frauen auseinandersetzen, kommen in Frage. Die komplette Liste der Anforderungen und detaillierte Bewerbungsunterlagen sind auf der Homepage der Stadt zu finden.

Preis erinnert an Gründung des Frauenvereins

Die Gewinner werden von einer Jury aus Mitgliedern des Leipziger Stadtrates, des Beirates für Gleichstellung, der Gleichstellungsbeauftragten sowie der Leiterin des Referats ausgewählt. In Erinnerung an die Gründung des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins am 18. Oktober 1865 findet die Preisverleihung am 20. Oktober statt. Louise Otto-Peters war Mitbegründerin des Frauenvereins und ist die Namensgeberin der jährlich vergebenen Auszeichnung.

Von Anton Zirk

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