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Lokales Leipzig spart bei Förderung des Leistungssports – Ringen und Hockey erhalten kein Geld mehr
Leipzig Lokales Leipzig spart bei Förderung des Leistungssports – Ringen und Hockey erhalten kein Geld mehr
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19:53 09.04.2013
Für den Leipziger Ringernachwuchs wird es fortan kein Geld mehr geben. Quelle: Christian Nitsche
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Leipzig

Denn in diesen drei Sportarten gibt es in Leipzig aktuell weder einen anerkannten Bundesstützpunkt, noch einen Bundesstützpunkt für den Nachwuchs. Im Gegensatz dazu erhalten die Sportarten, die bei den Olympischen Spielen in London Medaillen gewonnen hatten, mindestens dieselbe Summe wie 2012.

So wird der Kanu-Rennsport mit 45.500 Euro unterstützt und Judo mit 35.000 Euro. Damit gehören beide zu den Sportarten mit den höchsten Zuwendungen. Dazu gehören auch Rudern (26.500 Euro) und Wasserspringen mit 30.000 Euro. Auch die Leichtathletik bekommt mit 32.500 Euro einen großen Anteil der Sportförderung. Das Sportamt begründet dies damit, dass sowohl die Wasserspringer als auch die Leichtathleten Olympia-Teilnehmer gestellt haben.

Sitzvolleyballer bekommen 5000 Euro mehr

Deutlich mehr bekommen die Radsportler in diesem Jahr. Sie erhalten nun 16.000 statt 12.000 Euro. Ähnlich sieht es bei den Volleyball-Männern aus. Wurden sie 2012 noch mit 10.000 Euro gefördert, sind es aktuell 14.250 Euro. Mehr Geld gibt es auch für die Sitzvolleyballer, die nun 11.000 statt 6000 Euro zur Verfügung haben. Sie sind erst seit 2012 in dem Förderprogramm dabei.

Neben der Sportartenförderung zahlt die Kommune in diesem Jahr 200.000 Euro an den Olympiastützpunkt Leipzig. Damit werden 25 Trainer und Trainingsmaßnahmen hiesiger Spitzensportler bezuschusst.

Die einzelnen Summen werden nach bestimmten Kriterien berechnet. Dabei spielen besonders der olympische Status sowie der Aufbau als Bundesstützpunkt eine Rolle. Aber auch die Kaderzahl und das -profil sowie die Ergebnisse bei internationalen Wettbewerben werden berücksichtigt.

ra

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