Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Lokales Leipzig startet mit verkaufsoffenen Sonntagen in die Vorweihnachtszeit
Leipzig Lokales Leipzig startet mit verkaufsoffenen Sonntagen in die Vorweihnachtszeit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:54 04.11.2016
Rappelvoll war die Leipziger City zum Sonntagsshopping im Advent 2015. Quelle: LVZ
Anzeige
Leipzig

- Der Einzelhandel in Sachsen startet mit verkaufsoffenen Sonntagen in das Weihnachtsgeschäft. In Leipzig, Chemnitz und einigen anderen Kommunen haben am kommenden Sonntag viele Geschäfte geöffnet, wie die Städte mitteilten.

In Leipzig ist das 59. Internationale Festival für Dokumentar- und Animationsfilm am 6. November der Anlass für die geöffneten City-Läden. Von 12 bis 18 Uhr können die Leipziger und Gäste shoppen gehen. In der Messestadt finden die verkaufsoffenen Tage auf Initiative von City Leipzig Marketing statt. Heike Melzer, Projektkoordinatorin des Vereins, erhofft sich von den Einkaufssonntagen zufriedene Kunden und gute Umsätze für die Händler. Viele Einzelhändler machten einen beträchtlichen Teil ihres Jahresumsatzes in der Vorweihnachtszeit.

In Leipzig und Chemnitz öffnen viele Läden außerdem am zweiten und vierten Adventssonntag, in Dresden können Einkaufsfreudige am zweiten Advent shoppen.

Termine 2017 stehen fest

Auch die Termine für 2017 stehen in Leipzig schon fest. So öffnen die Läden am 1. Oktober 2017 zu den Leipziger Markttagen. Zum Dokfilm-Festival öffnen die Läden am 5. November 2017 und Weihnachtsshopping ist im kommenden Jahr sonntags am 3. und 17. Dezember möglich.

Sonntagsschicht bei Verkäufern beliebt

Für die Verkäufer gebe es für die Sonntagsarbeit einen Zuschlag von mindestens 100 Prozent, sagte Lars Fiehler, Sprecher der IHK Dresden. Zahlreiche Geschäftsinhaber berichteten, dass darum die Sonntagsschichten sehr begehrt seien. „Gegen die verkaufsoffenen Sonntage hat noch keiner der Beschäftigten geklagt“, sagte auch der Sprecher der Gewerkschaft Verdi, Jörg Förster. Die gesetzlich festgesetzten vier Sonntage im Jahr seien eine gute Kompromisslösung zwischen Händlern und Angestellten.

Fiehler führt die Beliebtheit der Einkaufssonntage auch darauf zurück, dass viele Menschen unter der Woche bis 19 Uhr arbeiten und dann nur noch das Nötigste einkaufen. Am Sonntag könnten sie dann abseits des Wochenstress bummeln. „Es ist einfach rappelvoll an solchen Tagen“, sagt der IHK-Sprecher. So lohne sich das Angebot für die Händler trotz der hohen Personalkosten am Sonntag.

Die sächsischen Kommunen dürfen nach dem Ladenöffnungsgesetz bis zu vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr bestimmen. Zwei der Sonntage können dabei in der Adventszeit liegen. Gerade kleinere Kommunen wollen mit den Einkaufssonntagen den Einzelhandel vor Ort unterstützen.

Von lyn/ dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige