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Lokales "Leipzig und seine Hunde": Aktionstag informiert Halter und die, die es werden wollen
Leipzig Lokales "Leipzig und seine Hunde": Aktionstag informiert Halter und die, die es werden wollen
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17:46 11.10.2010
Vierbeiniger Gast beim Aktionstag "Leipzig und seine Hunde". Quelle: Regina Katzer
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Leipzig

Rund 80 Besucher sind zum Aktionstag „Leipzig und seine Hunde“ in den Clara-Zetkin-Park gekommen, teils mit Bello, Wuffi oder Wauwi. „Und selbst die versiertesten unter ihnen können sicher noch vieles dazulernen“, meint Rosenthal. Dabei verweist er auf die Informationsmöglichkeiten, die die Kooperationspartner an diesem Nachmittag bieten. Zu ihnen gehören die Stadtverwaltung, die Polizeidirektion Leipzig, der Landesverband Sachsen im Verband für das Deutsche Hundewesen, das Tierheim und der Deutsche Teckelclub.

Leipzig. Was Heiko Rosenthal erntet, ist nicht nur Applaus, sondern auch – Hundegebell. Denn schließlich sind es die Vierbeiner, die am Montagnachmittag im Mittelpunkt des Interesses stehen und um die es auch in der Eröffnungsrede des Bürgermeisters für Umwelt, Ordnung und Sport geht. Rund 80 Besucher sind zum Aktionstag „Leipzig und seine Hunde“ in den Clara-Zetkin-Park gekommen, teils mit Bello, Wuffi oder Wauwi.
Sie haben verschiedene Angebote vorbereitet. So präsentieren Mitarbeiter der Polizeidirektion Leipzig drei ihrer ausgebildeten Hunde. Ob Gehen „bei Fuß“, das Warten in der Entfernung auf ein Kommando oder sogar das Stellen eines flüchtigen Straftäters – die Kommissare auf vier Pfoten sind echte Profis.

Solche Experten einmal live zu sehen, war auch für Ingrid Bach, selbst Hundebesitzerin, ein Anreiz, in den Clara-Zetkin-Park zu kommen. Die Leipzigerin möchte dazulernen. Sie hat ihren Vierbeiner Lena vor zwei Jahren aus dem Tierheim geholt. „Und auch wenn ich viel gelesen habe, gibt es immer noch viel, was ich nicht weiß“, bestätigt sie Rosenthals Einschätzung.

Aber trotz aller Informationsangebote an diesem Nachmittag stellt sie sich die Frage, ob damit diejenigen erreicht werden, die sich bislang noch nicht so intensiv mit den Rechten und Pflichten eines Hundehalters beschäftigt haben. „Hier sind doch sicher die Leute, die ihren Hund schon gut im Griff haben.“ Was aber sei mit denen, die noch Unterstützung gebrauchen könnten im Umgang mit ihren Vierbeinern?

Denn gerade die sollen am heutigen Nachmittag angesprochen werden, sagt Ordnungsamtsleiter Helmut Loris. „Wir wollen ein positiveres Image.“ Auslöser für den Aktionstag sei das Ergebnis von drei sogenannten Komplexkontrollen seiner Mitarbeiter in diesem Jahr gewesen. „Dabei haben wir festgestellt, dass rund 30 Prozent der Hundehalter gegen die Leinenpflicht in Leipzig verstoßen“, sagt der Behördenchef, „das hat uns sehr erschreckt.“

Darüber hinaus sind die Hinterlassenschaften der Vierbeiner stets ein Aufreger-Thema. Sowohl in Bürgersprechstunden als auch am Ordnungstelefon, an dem Bürger Verstöße melden können, werde die Verschmutzung von Stadtteilen durch Hundekot immer wieder angesprochen. „Aber nur gemeinsam können wir das Problem bewältigen“, sagt Loris. „Denn wir schaffen es nicht, überall präsent zu sein.“ Wer also Herrchen oder Frauchen dabei ertappe, wie sie den Hund frei laufen lassen oder dessen Notdurft ignorieren, der solle denjenigen direkt ansprechen.

So handhabt es auch Eva-Maria Meißner. Wenn die Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen im Verband für das Deutsche Hundewesen mit ihren beiden Eurasier-Hunden Gassi geht, ist immer eine Tüte mit dabei. „Denn nichts ist schlimmer als Tretminen auf dem Bürgersteig.“

Insa van den Berg

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