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Lokales Leipzig verkalkuliert sich bei Schulsozialarbeit – Finanzierung im Haushalt nicht gesichert
Leipzig Lokales Leipzig verkalkuliert sich bei Schulsozialarbeit – Finanzierung im Haushalt nicht gesichert
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16:38 24.11.2014
Streit in der Schule. Sozialarbeiter sollen Konflikte vor Ort schlichten und frühzeitig auf problematische Entwicklungen reagieren. Quelle: dpa
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Leipzig

Bei einem Bedarf von 1.961.000 Euro fehlen in der Berechnung der Verwaltung exakt 73.144 Euro, erklärte Michael Schmidt, der für die Grünen im Jugendhilfeausschuss des Stadtrats sitzt. Durch Tarifsteigerungen in den kommenden Jahren benötigen die freien Träger der Jugendhilfe weitere 77.761,07 Euro. Die Stadtverwaltung deckelt dessen ungeachtet die Kosten. Für jede Schule seien nach derzeitigem Stand lediglich 44.000 Euro eingeplant. „Das bedeutet, dass es zwangsläufig zu Leistungseinschränkungen kommen wird“, so Schmidt. Da bei Sach- und Verwaltungskosten keine großen Einsparpotenziale bestünden, müsste in den kommenden Jahren folglich beim Personal gespart werden.

Auch beim Ausbau der Sozialarbeit hinkt die Finanzierung der Entwicklung hinterher. Im Fachplan Kinder- und Jugendförderung ist ein allmählicher, flächendeckender Ausbau der Schulsozialarbeit in Leipzig vorgesehen. Derzeit haben sieben Bildungseinrichtungen Bedarf angemeldet. 2015 sollen zunächst die Theodor-Körner-Grundschule und die Astrid-Lindgren-Grundschule sowie die Oberschule am Weißeplatz einen Sozialarbeiter bekommen. 2016 wird auch eine Stelle in der Oberschule in der Schwarzestraße eingerichtet. Die Finanzierung dieser Stellen sei im Doppelhaushalt für die betreffenden Jahre noch nicht gesichert. Schmidt fordert daher weitere Mittel für die Schulsozialarbeit, um sowohl den Mehrbedarf durch den Ausbau, als auch die Gehaltssteigerungen bezahlen zu können.

joka

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