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Leipziger Architekturpreis für S-Bahn-Station am Leuschner-Platz und Gartenhofhäuser

Leipziger Architekturpreis für S-Bahn-Station am Leuschner-Platz und Gartenhofhäuser

Die S-Bahn-Station am Wilhelm-Leuschner-Platz sowie die Gartenhofhäuser in der Audorfstraße sind am Mittwoch mit dem Leipziger Architekturpreis 2013 prämiert worden.

Leipzig. Das Berliner Architekturbüro Max Dudler sowie Langheinrich+Manke Architektur aus der Messestadt wurden im Neuen Augusteum der Uni Leipzig von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos) für ihr Werk ausgezeichnet.   

In ihrer Begründung lobte die Jury die 2013 fertiggestellte City-Tunnel-Station Wilhelm-Leuschner-Platz als ein zukunftsweisendes Bauwerk im urbanen Kontext einer Großstadt. „Die Architektur der unterirdischen Station hat zu Recht schon viel Lob erhalten. Man wünscht sich mehr derart hochwertiges Bauen in Leipzig“, sagte Wolfram Günther. Der Sprecher des Stadtforums kritisierte aber auch: „Leider völlig deplaziert sind die beiden Eingangsgebäude."

Fotos von der Station am Wilhelm-Leuschner-Platz:

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Leipzig. Die S-Bahn-Station am Wilhelm-Leuschner-Platz sowie die Gartenhofhäuser in der Audorfstraße sind am Mittwoch mit dem Leipziger Architekturpreis 2013 prämiert worden. Das Berliner Architekturbüro Max Dudler sowie Langheinrich+Manke Architektur aus der Messestadt wurden im Neuen Augusteum der Uni Leipzig von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos) für ihr Werk ausgezeichnet.

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Michael Berninger, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur, beanstandet die überirdische Konstruktion ebenfalls: „Das nördliche Eingangsgebäude zerstört brachial sowohl die feingliedrige Eingangssituation der Petersstraße zur Innenstadt, als auch die einzigartige, 1858/59 nach Entwürfen Lennés entstandene Parkanlage als Teil des Promenadenrings.“

Um die mit Glasbausteinen gestalteten Aufgänge der Tunnelstation war im vergangenen Jahr eine heftige Diskussion entbrannt. Leipzigs früherer Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee (SPD) hatte den Pavillon als „eine komische Kiste“ bezeichnet und sprach von einer „unmöglichen Architektur“.

Gartenhofhäuser sinnbildlich für „rasanten Wandel“

Die drei ebenfalls mit einem Hauptpreis ausgezeichneten, im Jahre 2011 errichteten, Gartenhofhäuser Audorfstraße am Floßplatz stehen nach Auffassung der Jury symptomatisch für den rasanten Wandel Leipzigs. Die drei Stadthäuser vermittelten zwischen den wenigen vorhandenen gründerzeitlichen Gebäuden und einem ungefassten Grünraum.

Lobende Erwähnungen erhielten das Thomasalumnat der Architekten Essmann, Gärtner und Nieper sowie der Kindergarten Lichtenbergweg von Susanne Hofmann und der TU Berlin. Alle eingereichten Arbeiten werden vom 14. bis 29. November im Neuen Augusteum der Universität Leipzig am Augustusplatz 10 ausgestellt.

Fotos der Preisträger-Bauten und der eingereichten Objekte:

Zur Einreichung zugelassen waren Bauwerke und Freiraumgestaltungen, die in den Jahren 2010 bis 2013 im Stadtgebiet von Leipzig fertig gestellt worden sind. Insgesamt wurden 30 Objekte eingereicht, darunter viele Bildungs- und Forschungseinrichtungen.

Der Architekturpreis der Stadt Leipzig zur Förderung der Baukultur wird seit 1999 in einem Turnus von zwei Jahren an Architekten und Bauherren für herausragende und beispielhafte Architekturleistungen verliehen. Er ist nicht dotiert. Vergeben werden maximal drei Hauptpreise in Form einer Plakette für das ausgezeichnete Objekt und einer Urkunde sowie zusätzliche lobende Erwähnungen in Form von Urkunden. Die nächste Auslobung ist für das Jahr 2015 vorgesehen. Dann können Bauten eingereicht werden, deren Fertigstellung in die Jahre 2012 bis 2015 fällt.

Anne Grimm

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