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Lokales Leipziger Badewannenrennen: Auflage 2014 steht in den Sternen
Leipzig Lokales Leipziger Badewannenrennen: Auflage 2014 steht in den Sternen
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23:59 15.07.2013
Ahoi am Völkerschlachtdenkmal: Ob das Badewannenrennen dort 2014 stattfinden kann, ist noch nicht entschieden. Quelle: André Kempner

"Das hängt von den Bauarbeiten ab. Wir haben schon vor, so zeitig wie möglich mit der Sanierung des Beckens zu beginnen", sagt Steffen Poser, der Leiter des Denkmals.

Für das Wasserbecken sammelt der Förderverein Völkerschlachtdenkmal gerade Spenden. Das wurde einst angelegt, damit sich das Denkmal auf einer 162 mal 79 Meter großen Fläche im Wasser spiegelt. Bereits seit der Denkmalweihe 1913 wurden Schäden am Becken nur notdürftig repariert. So führten beispielsweise Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg zu undichten Stellen am Beckenboden, so dass Wasser versickern konnte. Die Balustrade, die Betontragkonstruktion, Natursteinteile, die Dichtung, Zu-, Ab- und Überläufe müssen nun dringend erneuert werden. Kosten: 1,85 Millionen Euro. "Ich gehe davon aus, dass dies hauptsächlich 2015 erfolgt", sagt Oberbauleiter Ronald Börner. Falls Freistaat Sachsen und Stadt Leipzig dem Förderverein mit einer größeren Summe unter die Arme greifen, könnten die Arbeiten aber bereits früher beginnen, hieß es. "Wie dicht der Untergrund ist, wird sich zeigen, sobald das Wasser abgelassen und der Schlamm entfernt ist. Es ist aber sicher, dass wir einen gewissen Teil der Bodendichtung erneuern müssen", so Börner. Im Jahr 2014 stünden zunächst dringende Arbeiten wie die Befestigung von Zufahrtswegen und Ausbesserungen an den Pylonen an.

Ob das Kulturhaus Nato im Sommer 2014 das Becken ein "allerletztes Mal" nutzen kann, wird sich zeigen. "Wir gehen davon aus, weil uns gesagt wurde, dass die Bauarbeiten sich verzögern", so Nato-Sprecherin Anja Müller. Sicher sei das aber nicht. Gibt es einen Plan B? Bekanntlich hatte die Leip- ziger Messe ihren See angeboten. "Solche Überlegungen stellen wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht an", so Müller.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.07.2013

Mathias Orbeck

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