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Lokales Leipziger Blogger servieren in Pop-up-Store zwei Tage lang warme Käsebrote
Leipzig Lokales Leipziger Blogger servieren in Pop-up-Store zwei Tage lang warme Käsebrote
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16:43 04.08.2017
In der Weinbar Renkli gibt es zwei Tage lang Grilled Cheese – und sonst (fast) nichts.  Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Warmer Käse auf geröstetem Brot: Zwei Tage lang gibt es in Leipzig ein Restaurant, das nichts anderes verkauft. Unter dem Motto „Cheese Please“ öffnen Leipziger Blogger am Freitag und Samstag auf der Karl-Liebknecht-Straße einen Pop-up-Store für Grilled Cheese.

„Uns geht es einfach um den Spaß, mal ein eigenes Restaurant zu führen“, erzählt Martin Meißner, Betreiber der Stadtteilseite „Dunkel Dreckig Reudnitz“. „Grilled Cheese ist die Leibspeise von Natalie, einer Freundin und Bloggerin, mit der ich vor wenigen Wochen gemeinsam im Renkli saß“, so Martin. Als der Betreiber der Weinbar an diesem Abend erzählte, dass seine Räume im August während des Urlaubs leer stehen, warf Martin die Idee auf. „Ich wusste, dass Natalie schon mal in einem Hinterhof für einen Abend ein Pop-up-Restaurant eröffnet hatte – aber eigentlich habe ich das im Scherz gesagt.“

Nichts außer Grilled Cheese

Pop-up-Stores, wie es sie in Leipzig unter anderem schon in der Georg-Schwarz-Straße gab, sind temporär betriebene Geschäfte oder Restaurants – ein Gedanke, der den Leipziger Bloggern gefiel. Neben Martin und Natalie („Endemittezwanzig“) saß auch Foodbloggerin Liv („Thank you for eating“) mit am Tisch – und sie war ebenfalls angetan von der Idee. „Es ist ein Unterschied, ob man gerne in einem Café sitzt, oder selber eins betreibt“, findet Martin. „Das ist harte Arbeit.“
Bloggerin Liv beim Zubereiten der Käse-Sandwiches Quelle: Dirk Knofe

Darum holte sich das Trio auch die Macher der Blogs „Marsmädchen“ und „Minzgrün“ ins Boot. Wenige Wochen und viele Facebook-Gruppen-Chats später ist aus der Weinlaune Wirklichkeit geworden: Das Renkli wandelt sich kurzzeitig zum Käserestaurant. Außer Grilled Cheese in drei Variationen wird es nur Getränke geben.

Ziel: Keine Miese machen

Um das zu realisieren, haben die Betreiber Unterstützung organisiert: Käse, einen Teil des Brotes und Grills bekommen sie gesponsert. Alle übrigen Kosten wie Miete oder Getränke übernehmen die Blogger selber.

Gastronomische Ambitionen haben die Fünf darüber hinaus nicht. „Schlechte Arbeitszeiten, hohes wirtschaftliches Risiko – mir persönlich wäre das einfach zu stressig“, erzählt Martin. Das erklärte Ziel für die zwei Tage ist es, am Ende plus minus null rauszugehen – und Spaß zu haben.

„Cheese Please“ in der Weinbar Renkli, Karl-Liebknecht-Straße 2, Freitag, 16.30 bis 22 Uhr, und Samstag, 15 bis 22 Uhr.

Josephine Heinze

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