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Lokales Leipziger Brunnen sprudeln wieder – drei Anlagen bleiben abgeschaltet
Leipzig Lokales Leipziger Brunnen sprudeln wieder – drei Anlagen bleiben abgeschaltet
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19:36 29.03.2016
Der Mendebrunnen auf dem Augustusplatz sprudelt wieder.  Quelle: André Kempner
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Leipzig

Die Pusteblumen auf dem Richard-Wagner-Platz sprudeln wieder und auch aus den Figuren des Mendebrunnens plätschert kühles Nass: Die Leipziger Stadtreinigung hat am Dienstag die ersten vier von insgesamt 22 kommunalen Brunnen in Betrieb genommen. Zum Saisonbeginn in dieser Woche sollen auch die Wasserspiele am Roßplatz und in der Grimmaischen Straße wieder eingeschaltet werden. „Die anderen Brunnen folgen in den nächsten drei Tagen, schrittweise von der Stadtmitte bis in die Außenbereiche“, erklärte Ute Brückner, Sprecherin der Stadtreinigung, gegenüber LVZ.de.

2015 waren die Brunnen erst knapp zwei Wochen später eingeschaltet worden. „Der 15-Tage-Trend sagt derzeit voraus, dass es frostfrei bleibt“, begründet Brückner den frühen Saisonstart in diesem Jahr. In der City gehen der Rathausbrunnen am Burgplatz, die Wasserspiele am Thomas- und Nikolaikirchhof, der Märchenbrunnen am Dittrichring und der Mägdebrunnen neben dem Europahaus in Betrieb. Im Laufe der Woche werden unter anderem auch die Fontänen in der Anton-Bruckner-Allee im Clara-Zetkin-Park und im Palmengarten, die „Tänzerin“ am Waldplatz, der „Ausschank“ neben der HTWK sowie zwei Brunnen neben dem PEP-Einkaufszentrum und dem Allee-Center in Grünau eingeschaltet. 

Wasserspiele am Schwanenteich und Karl-Heine-Platz defekt

Drei Anlagen bleiben in diesem Jahr trocken. Dazu gehören die Wasserkaskade am Schwanenteich sowie der Brunnen am Karl-Heine-Platz – beide Anlagen sind defekt und müssen vom Amt für Stadtgrün und Gewässer repariert werden. Der Villersbrunnen am Tröndlinring bleibt wegen der Hotel-Baustelle im Ringmessehaus auch in diesem Jahr ausgeschaltet.

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Die ersten Brunnen in Leipzig sind am Dienstag (29.03.2016) in Betrieb gegangen – rund zwei Wochen früher als im vergangenen Jahr.

Insgesamt 200.000 Euro kostet der Brunnenbetrieb die Stadt pro Jahr, Wasser, Strom und Instandhaltung eingeschlossen. Einige Anlagen werden auch durch private Partner mitfinanziert. So kann der Schwanenbrunnen neben dem Wintergartenhochhaus durch eine Betriebskostenspende einer angrenzenden Spielothek in diesem Jahr auch wieder sprudeln . „Er wird im April in Betrieb genommen, wenn der Spender persönlich vor Ort ist“, erklärte Brückner. In der Winterpause waren alle 22 Brunnen überprüft und gewartet worden.

Algen und Chemikalien: Brunnen nicht zum Baden geeignet

Als Trinkwasserspender seien die Anlagen nicht geeignet und Baden sogar grundsätzlich verboten, betont die Stadtreinigung. Dem Wasser werden aus hygienischen Gründen Chemikalien beigefügt. Wegen des dünnen Algenfilms, der sich am Boden bildet, droht zudem Rutschgefahr. Scherben im Wasser können darüber hinaus zu Verletzungen führen.

Immer wieder nehmen die Brunnen bei einer Abkühlung an heißen Tagen auch selbst Schaden. So mussten bereits mehrfach Glasfliesen in der Fritz-von-Harck-Anlage am Bundesverwaltungsgericht wegen Zerstörungen ersetzt werden.

Von Robert Nößler

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