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Leipziger Bundestagsabgeordneter Feist regt Erich-Loest-Stiftung an - Brief an OBM Jung

Leipziger Bundestagsabgeordneter Feist regt Erich-Loest-Stiftung an - Brief an OBM Jung

Am 12. September starb der Schriftsteller Erich Loest im Alter von 87 Jahren. Leipzigs Ehrenbürger war es nicht mehr vergönnt, dass einer seiner größten Wünsche vielleicht doch noch in Erfüllung geht: die Präsentation des von ihm angeregten und mitfinanzierten Wandbildes "Aufrecht stehen".

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Der Maler Reinhard Minkewitz, der Schriftsteller Erich Loest und der Bürgerrechtler Werner Schulz (v.l.) bei der Übergabe des Bildes „Aufrecht stehen“ an die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig. (Archivfoto)

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Das soll, so Loests Ansinnen, seinen Platz in der Universität Leipzig finden. Damit dieses Vorhaben aber doch Wirklichkeit werden kann, hat sich der Leipziger Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU) in einem Brief an Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) gewandt. In dem Schreiben verweist Feist darauf, dass Jung während eines Empfangs zu Ehren Loests erklärt habe, es sei nun keine Frage mehr, ob das Minkewitz-Bild "Aufrecht stehen" in der Leipziger Universität platziert wird. "Ich hoffe sehr, dass auch die Fragen des Wo und Wann bald zur Zufriedenheit geklärt sind", so Feist.

Nun sei es an der Stadt, das Vermächtnis ihres Ehrenbürgers zu erfüllen. "Mit dem Gemälde von Reinhard Minkewitz wird hierzu ein wichtiger Baustein gelegt. Zugleich bitte ich Sie herzlich, den Vorschlag zu prüfen, ob und in welcher Form die Stadt Leipzig eine Erich-Loest-Stiftung ins Leben rufen und mit einer angemessenen Stiftungssumme versehen kann."

Feist hält so eine Stiftung aus mehreren Gründen für wichtig. Zum einen könnte damit in institutionalisierter Form das Gedenken an den weltweit geachteten Ehrenbürger gesichert werden und würde nicht den Unwägbarkeiten privater Initiativen überlassen. Gleichzeitig würde privaten Stiftern die Möglichkeit gegeben, sich maßgeblich in die Finanzierung des Gedenkens einbringen zu können. Feist würde selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Auch könne es mit einer Stiftung gelingen, das Andenken an einen großen deutschen Schriftsteller aus Leipzig nicht nur zu verwalten, sondern zu gestalten. Ob nun durch die Förderung von Nachwuchsautoren mittels Stipendien, einen von der Stiftung verliehenen Preis oder Ausschreibung zu wissenschaftlichen Arbeiten über das Werk von Erich Loest - stets würde Leipzig in der Außenwirkung von diesen Aktivitäten profitieren.

Feists Brief, so verlautet seitens Stadtsprecher Matthias Hasberg, wurde von Oberbürgermeister Jung zur Kenntnis genommen. Man werde den Vorschlag prüfen und dem Abgeordneten dann eine entsprechende Antwort zukommen lassen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.10.2013

Thomas Mayer

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