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Leipziger City-Hochhaus: Fensterteile stürzen aus der 23. Etage auf den Fußweg

Leipziger City-Hochhaus: Fensterteile stürzen aus der 23. Etage auf den Fußweg

Aufregung am City-Hochaus in der Leipziger Innenstadt: Am Dienstag sind gegen 14.30 Uhr Teile einer Fensterscheibe auf den Fußweg gefallen. Nach Angaben der Polizei löste sich das Glas in der 23. Etage und schlug zwischen Moritzbastei und Gewandhaus neben der Universitätsmensa auf.

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Teile einer Scheibe in der 23. Etage stürzten vor die Moritzbastei.

Quelle: Matthias Roth

Leipzig. Menschen seien nicht verletzt worden. Die Beamten sperrten den Durchgang zum Augustusplatz ab. Am Nachmittag sollte eine Glaserei den Schaden beheben. Der Grund für den Mangel blieb zunächst offen.

Das City-Hochhaus mit seinen 29 Stockwerken gehört seit 2007 der US-Bank Merrill Lynch. Entstanden ist es zwischen 1968 und 1973 im Zuge eines sozialistischen Wiederaufbaus des Leipziger Stadtzentrums. Der Architekt Gerhard Henselmann, der auch den Berliner Fernsehturm konstruierte, lieferte die Entwürfe dazu.

Für die damalige Karl-Marx-Universität sollte ein moderner Universitätskomplex entstehen, architektonisch dominiert von einem Hochhaus. Neben dem Wolkenkratzer, der als Fakultätsgebäude diente, wurden noch ein Rektorats- und Hörsaalgebäude, eine Mensa und eine Bibliothek errichtet.

Die Universität Leipzig ist mittlerweile aus dem Gebäude ausgezogen. Die Landesregierung verkaufte das Objekt Ende der 1990er Jahre. Es wurde privatisiert, saniert und ist seither unter der Bezeichnung City-Hochhaus bekannt.

Neben zahlreichen Firmen gibt es dort eine Aussichtsplattform sowie ein Panorama-Restaurant, die immer noch einen weiten Blick über die Stadt ermöglichen. Mit seinen 142 Metern ist es das zweithöchste Hochhaus in Ostdeutschland. Der Jena-Tower, ebenfalls ein ehemaliges Universitätsgebäude, ragt noch gut zwei Meter weiter in den Himmel.

Matthias Roth

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