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Lokales Leipziger Gericht erlaubt Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen - Milliarden-Erlöse erwartet
Leipzig Lokales Leipziger Gericht erlaubt Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen - Milliarden-Erlöse erwartet
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12:03 08.04.2010
Das Leipziger Bundesverwaltungsgericht hat am Donnerstag grünes Licht für die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen gegeben. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Airdata nutzt bislang einen Teil der zu versteigernden Frequenzen und will die Verträge dafür noch verlängern. Das Unternehmen hatte bereits gemeinsam mit den Mobilfunkern E-Plus und Telefónica O2 vor dem Kölner Verwaltungsgericht gegen das Vergabeverfahren der Bundesnetzagentur geklagt. Die Klage wurde jedoch abgewiesen, Airdata legte Revision ein.

Für die Versteigerung in Mainz sind nur die vier deutschen Mobilfunkanbieter T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 Telefónica zugelassen worden. Unter den Hammer kommen vor allem Frequenzen aus dem Bereich 800 Megahertz, die aus der Umstellung des Rundfunks auf Digitaltechnik frei geworden sind. Damit sollen vor allem auf dem Land die Lücken bei der Versorgung der Bevölkerung mit dem schnellen Internet über Funk geschlossen werden. Experten rechnen mit Erlösen im einstelligen Milliarden-Euro-Bereich.

dpa

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