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Lokales Leipziger Grundschulen - Stadt korrigiert Einzugsgebiete
Leipzig Lokales Leipziger Grundschulen - Stadt korrigiert Einzugsgebiete
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01:00 15.10.2014
Vor der Inbetriebnahme: die neue 3. Grundschule in der Bernhard-Göring-Straße. Um Schülerströme besser zu lenken, plant die Stadt nun einen gemeinsamen Grundschulbezirk Süd. Quelle: André Kempner

Doch der Bedarf an Grundschulplätzen in der Südvorstadt und in Connewitz wächst. Absehbar ist, dass die Räume perspektivisch nicht reichen. Der Altbau muss daher künftig weiter genutzt werden - jetzt plant die Kommune sogar einen gemeinsamen Schulbezirk.

Eltern befürchten bereits längere Schulwege. Doch davon will in Kreisen der Stadtverwaltung niemand etwas wissen. "Wir möchten die Wünsche der Eltern besser berücksichtigen", entgegnet Henry Maier, der Sachgebietsleiter im Amt für Jugend, Familie und Bildung. Derzeit kann es passieren, dass Familien aus ihrem Fenster aufs neue Schulgebäude schauen - ihre Sprösslinge jedoch in die Grundschule Connewitz, Zwenkauer Straße, bringen müssen. Deshalb soll es künftig einen "gemeinsamen Schulbezirk Süd" geben (die LVZ berichtete). "Es ist ja schwierig, eine Grenze zu ziehen. Deshalb entscheiden die Schulleiter, was für die Kinder am besten ist", erläutert Maier.

Einen anderen Grund hat die Änderung im Stadtbezirk Südwest, wo das Zuzugsgebiet für die Grundschule am Adler, Antonienstraße 24, sowie für die 120. Grundschule in der Martin-Herrmann-Straße 1 verändert wird. Weil Plagwitz boomt, kann die Bildungsstätte am Adler künftig nicht drei Klassen pro Jahrgangsstufe unterbringen - zumal sie sich ein Gebäude mit der Oberschule, dem Hort sowie dem Verein Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) teilt. Die "120." hat nach Abschluss der Brandschutzmaßnahmen aber noch Luft, kann dann Mädchen und Jungen aus dem Bereich Antonienstraße und damit vier Parallelklassen aufnehmen. Es wird be- tont, dass die Länge des Schulweges mit einem Richtwert von maximal zwei Kilometern gewährleistet bleibe.

Im Leipziger Osten gibt es Verschiebungen der Grenzen für die Wilhelm-Busch-Grundschule, die ein gemeinsames Haus mit der 125. Oberschule in der Heinrichstraße nutzt. Sie erhält "ein paar Straßen" von der August-Bebel-Grundschule, Husemannstraße 2, zurück. Prognosen zu Zu- und Wegzügen seien nicht so eingetroffen wie erwartet, heißt es.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.10.2014

Mathias Orbeck

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