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Lokales Leipziger Herzliyaplatz weckt mit Wettbewerb international Interesse
Leipzig Lokales Leipziger Herzliyaplatz weckt mit Wettbewerb international Interesse
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15:33 14.02.2017
Der OBM von Herzliya, Moshe Fadlon, und Leipzigs OBM Burkhard Jung weihen mit Gästen den neuen Herzliya-Platz ein (September 2015). Quelle: Andre Kempner
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Leipzig

Die Städtepartnerschaft ist noch jung (2011), die Namensgebung für den Platz im Kreisverkehr an der Karl-Tauchnitz-Straße noch jünger (2015), doch schon weckt Leipzigs Herzliyaplatz internationales Interesse: 133 Teilnehmer haben Entwürfe für den Wettbewerb zur künstlerischen Gestaltung eingereicht. Das teilte das Kulturamt am Dienstag mit, bei dem auch die Federführung liegt.

Die meisten Teilnehmer kommen aus Berlin, Bayern und Sachsen. Allein 34 Entwürfe wurden von Bewerbern aus Leipzig eingereicht. Aber auch Kreative aus Israel, Argentinien oder Finnland und weiteren Staaten haben sich Gedanken über die kleine Fläche in der Messestadt gemacht.

Die Aufgabe: Die Gestaltung des Platzes soll das Bewusstsein der Leipziger für die Partnerschaft mit der israelischen Mittelmeerstadt nördlich von Tel Aviv stärken. Rund 50.000 Euro stehen dafür zur Verfügung, so das Kulturamt. Eine Wettbewerbs-Jury unter der Leitung von Franziska Zolyom, Direktorin der Galerie für Zeitgenössische Kunst, hat in einem anonymen Verfahren fünf Entwürfe zur Entwicklung in der zweiten Phase des Wettbewerbs empfohlen.

Am 11. Mai werden die Teilnehmer und das Ergebnis der zweiten Phase enthüllt. Die fünf Entwürfe des Finales sind dann während der Jüdischen Woche vom 18. bis 25 Juni zu sehen.

Von Evelyn ter Vehn

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