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Leipziger Höllenengel ohne Totenkopf

Leipziger Höllenengel ohne Totenkopf

Ihr Symbol ist weltberühmt, markenrechtlich geschützt - und neuerdings auch in Sachsen verboten. Der Motorradclub Hells Angels muss in der Öffentlichkeit auf die Insignien seiner Macht verzichten.

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Verboten: Ihr Kutten müssen die Hells Angels, hier ein Rocker bei der Polizeikontrolle zum Sommerfest 2012 in der Dessauer Straße, im Schrank lassen.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Die legendären Kutten mit dem Schriftzug Hells Angels und dem Emblem, einem Totenkopf (Death's head) mit Flügeln, dürfen nicht mehr gezeigt werden. Auch das seit 2008 existierende Leipziger Charter der Hells Angels mit Sitz in der Dessauer Straße in Eutritzsch ist davon betroffen. Die neue rechtliche Lage sei dem Club "verwaltungsrechtlich bekannt gemacht" worden, sagte Polizeisprecher Andreas Loepki auf LVZ-Anfrage. Und natürlich werde die Behörde nun auf die Einhaltung des Verbotes ein Auge haben.

Vor einer Woche hatte das sächsische Innenministerium mitgeteilt, dass der Freistaat "die aktuelle Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamburg hinsichtlich des Verwendens verbotener Symbole des Motorradclubs Hells Angels konsequent umsetzt". Hintergrund: Death's head und Hells-Angels-Schriftzug sind laut Gericht Erkennungszeichen des bereits 1983 verboteten Hamburger Charters. Nach dem aktuellen Urteil ist nun auch die Verwendung dieser Symbole zusammen mit einem Hinweis auf einen nicht verbotenen Ortsverein strafbar. Ein Ortszusatz, so die Richter, sei keine geeignete Abgrenzung zu den Kennzeichen des verbotenen Vereins.

Nach sogenannten Gefährderansprachen bei Mitgliedern der Höllenengel wird laut Innenministerium künftig strafrechtlich ermittelt, wenn jemand mit den Symbolen erwischt wird - ob nun auf Kutten oder anderen Gegenständen. Auch Tattoos müssen bedeckt werden, hieß es.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.07.2014
F. D.

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