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Lokales Leipziger Jugendhilfe-Etat wird nicht gekürzt – Grüne froh, Linke fordert mehr Geld
Leipzig Lokales Leipziger Jugendhilfe-Etat wird nicht gekürzt – Grüne froh, Linke fordert mehr Geld
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17:30 05.11.2013
Juliane Nagel von der Linkspartei. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

„Wir sind erfreut über die Rücknahme der Kürzung“, hieß es von der Jugendpolitischen Sprecherin Juliane Nagel. Ursprünglich sollte die Jugendhilfe um etwa eine Million Euro gekürzt werden.

Doch nun folgte der Rückzieher der Stadtspitze. Welche Gründe genau dazu führten, dass sich Oberbürgermeister Burkard Jung (SPD) umentschied, teilte Fabian nicht mit. Er sprach lediglich von einer „intensiven Erörterung fachpolitischer Gesichtpunkte“. Diese hat zur Folge, dass die Freien Träger der Jugendhilfe nun doch die 957.100 Euro bekommen.

„Es ist gut, dass die Stadtverwaltung eingesehen hat, dass an dieser Stelle nicht gekürzt werden darf. Die Verwaltung hatte riskiert, dass Brüche im Angebot der Jugendhilfe eingetreten wären, die im Nachhinein schwer auszugleichen sind“, kommentierte Annette Körner, Jugendpolitische Sprecherin der Grünen, den Entschluss.

Dennoch ist die Entscheidung nur ein Tropfen auf den heißen Stein. „Der seit 2011 stagnierende Etat bedeutet für die Träger wegen der ansteigenden Personal- und Sachkosten eine Kürzung“, so Linkspolitikerin Nagel. Daher fordert ihre Partei, den Etat um rund 144.000 Euro zu erhöhen. Ähnlich sieht das auch die Fraktion der Grünen. „Vergessen werden darf nicht, dass Freie Träger weiterhin allgemeine Kostensteigerungen abfangen, die nicht aus dem Haushalt der Stadt ausgeglichen werden, sondern zu Lasten der Vereine und Träger gehen“, ergänzte Körner.

Reik Anton

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