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Lokales Leipziger Klinikum St. Georg baut Kinder- und Jugendmedizin aus
Leipzig Lokales Leipziger Klinikum St. Georg baut Kinder- und Jugendmedizin aus
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23:59 06.08.2014
Das Klinikum St. Georg. Quelle: André Kempner

Ein Mann, in dessen Regie sich besagte Spezialgebiete bereits zu Fachdisziplinen mit überregionalem Renommee entwickelt hatten.

Jetzt tritt der Professor die Nachfolge des langjährigen Chefarztes Professor Thomas Richter an, der nun die ebenfalls zur St. Georg-Gruppe gehörende Kinderklinik Wermsdorf leitet. "Voll und ganz", wie es hieß; bislang war Richter für beide Kinderheilstätten zuständig. Borte sieht sich nun am Leipziger Standort in dessen Fußstapfen und will daran arbeiten, "das umfassende medizinische Serviceangebot für junge Patienten weiter zu optimieren". Ein Schwerpunkt werde auch weiterhin das von ihm geleitete Immundefektzentrum Leipzig am Georg sein, wo auch Erwachsene behandelt werden können.

Gestärkt wurde im Klinikum zudem die Neonatologie. Der Bereich mutierte zur Klinik für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin. Damit sei das Georg, neben der Charité in Berlin, das einzige Klinikum Deutschlands mit eigenständiger Neonatologie-Klinik, so Martin Schmalz von der Unternehmenskommunikation. Hierfür habe Chefärztin Eva Robel-Tillig den Hut auf - vom Magazin Focus Gesundheit mehrfach als Top-Medizinerin auf ihrem Gebiet eingestuft. Die Gründung der Klinik sei letztlich auch eine Reaktion auf stetig wachsende Fallzahlen in der Neonatologie gewesen, sagt St. Georg-Geschäftsführerin Iris Minde.

Nicht zuletzt wurde mit Christian Geyer ein exzellenter Kinderchirurg ins Boot geholt. "Bisher war Kinderchirurgie bei uns nur sehr begrenzt möglich", so Schmalz. Geyer sei einer der wenigen seines Fachs in Deutschland, "der über ein umfangreiches Praxis- und Fachwissen in allen kinderchirurgischen Bereichen verfügt". Etwa in der Früh- und Neugeborenenchirurgie, der Kinderurologie und -traumatologie, plastisch-rekonstruktiven und Thoraxchirurgie. Das Georg decke nahezu alle medizinischen Bereiche ab; die gelebte Interdisziplinarität sei ein großer Pluspunkt und wichtig für seine Arbeit, so Geyer, der erst im Juli vom Uni-Klinikum zum Georg gewechselt war.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.08.2014

Angelika Raulien

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