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Lokales Leipziger Linke: Kritik an Streichung der Fahrplanbücher durch LVB zu spät
Leipzig Lokales Leipziger Linke: Kritik an Streichung der Fahrplanbücher durch LVB zu spät
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22:55 05.12.2014
Jens Herrmann-Kambach (Die Linke) kritisiert CDU und Grüne für verspätete Äußerungen zur Streichung der LVB-Fahrplanbücher. Quelle: André Kempner
Leipzig

Wie die Stadtratsfraktion der Partei am Freitag mitteilte, sei die Streichung der Pläne bereits seit Jahresmitte bekannt.

In der Aufsichtsratssitzung des Mitteldeutschen Verkehrverbundes (MDV) im Juli sei der Wegfall beraten und bestätigt worden. „Hätten die Vertreter beider Fraktionen an dieser Stelle Protest angemeldet und Widerstand geleistet, würde es dieses Angebot möglicherweise noch geben“, hieß es in einer Mittelung der Linken. Jens Herrmann-Kambach, Mitglied des Aufsichtsrates und verkehrspolitischer Sprecher der Linken, habe auf die Problematik älterer Fahrgäste, die keine modernen Kommunikationsmittel besäßen, aufmerksam gemacht.

Außerdem seien laut Herrmann-Kambach die Mitglieder des Fachausschusses Stadtenwicklung/Bau des Stadtrates Mitte September über die geplante Abschaffung informiert worden. Der Kompromiss, sogenannte Linienflyer zu verteilen, sei damals jedoch akzeptiert worden.

swd

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