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Lokales Leipziger Linke demonstrieren gegen Fahrpreiserhöhungen bei der LVB
Leipzig Lokales Leipziger Linke demonstrieren gegen Fahrpreiserhöhungen bei der LVB
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18:58 31.07.2018
Die Kundgebung gegen die Fahrpreiserhöhung vor dem Haputbahnhof. Quelle: Kempner
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Leipzig

Die Leipziger Linke hat am Dienstag gegen eine Erhöhung der Ticketpreise bei den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) demonstriert. Die Teilnehmer versammelten sich ab 16 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Hauptbahnhof. In ihrem Demoaufruf hatten die Linken sich gegen die erneute Fahrpreiserhöhung ausgesprochen und „eine solidarische Finanzierung des ÖPNV“ gefordert, Mobilität sei ein Menschenrecht. Zudem würden Menschen, die kein Geld für ein Ticket haben, kriminalisiert.

In Leipzig und Halle steigen die Ticketpreise ab 1. August um durchschnittlich 3,5 Prozent. In Leipzig muss man für eine Einzelfahrkarte 2,70 Euro und damit zehn Cent mehr, für eine Vierfahrtenkarte 10,80 Euro und damit 40 Cent mehr bezahlen als bisher. Das Abo Flex steigt von 4,90 Euro im Monat auf 6,90 Euro.

Böhme fordert mehr Geld für Kommunen

Schon vor der Kundgebung hatte Franziska Riekewald, verkehrspolitische Sprecherin der Leipziger Linksfraktion, kritisiert, dass vor allem einkommensschwache Leipziger „bevorzugt zur Kasse gebeten“ werden. Familien würden zudem „durch die überdurchschnittliche Erhöhung der Schülerkarten besonders belastet“. „Der einzige Lichtblick ist die Preisstabilität der LeipzigPass-Mobilcard“, so Riekewald weiter.

Ihr Parteigenosse und Landtagsabgeordneter Marco Böhme sprach sich für eine „Mobilitätsoffensive für den umweltfreundlichen Verkehr“ aus und forderte von der Landesregierung mehr Geld für die Kommune für den öffentlichen Nahverkehr. Zudem sprach Böhme sich gegen Freiheitsstrafen bei mehrmaligem Schwarzfahren aus. „So lange ein PKW-Knöllchen keine 60 Euro kostet, obwohl Verkehrswege blockiert und damit Menschen gefährdet werden“, sei es nicht gerecht, dass Menschen bei mehrmaligen Verstößen ins Gefängnis kämen.

luc

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