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Lokales Leipziger Linkspartei will Personalkürzung bei Bibliotheken begrenzen
Leipzig Lokales Leipziger Linkspartei will Personalkürzung bei Bibliotheken begrenzen
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20:53 04.11.2011
Der Etat für den Neuerwerb von Büchern und anderen Medien wurde von 700.000 Euro um 200.000 Euro gekürzt, um das Interim im Städtischen Kaufhaus zu finanzieren. Die Linkspartei fordert nun 150.000 Euro mehr. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Die Fraktion brachte aus diesem Grund einen Haushaltsantrag ein.

Bislang ist eine Kürzung um 7,9 Stellen angedacht. Durch die Einführung der RFID-Technik, kleinen Chips in den Büchern, die das Ein- und Auslesen erleichtern, werden 4,5 Stellen entbehrlich. Nach Ansicht der kulturpolitischen Sprecherin der Linkspartei im Stadtrat, Skadi Jennicke, geht eine weitere Reduzierung der Stellenzahl mit einer Verkürzung der Öffnungszeiten und Bibliotheksschließungen einher.

Konkret ist angedacht, die Bibliothek in Holzhausen dem dortigen Heimatverein zu übergeben. Dieser ist jedoch weder personell noch funktionell oder organisatorisch der Aufgabe gewachsen. Die Bibliothek in Holzhausen verzeichnet stetig steigende Nutzer- und Ausleihzahlen.

Sollte die Institution schließen müssen, so wäre die nächste Bibliothek im Leipziger Süden das Haus in Reudnitz-Thonberg. Besonders für ältere Menschen, Kinder und Jugendliche wäre der Weg zu weit, befürchtet die Linke.

Weitere Folge der von der Stadt angedachten Stellenkürzungen wären verkürzte Öffnungszeiten, insbesondere in der Stadtbibliothek am Leuschnerplatz. „Was nützt eine rundherum beeindruckend sanierte Bibliothek, wenn sie nicht ausreichen geöffnet ist?", so Skadi Jennicke. Weiterhin hat die Fraktion der Linken beantragt, die Gelder für den Erwerb von Büchern und anderen Medien um 150.000 Euro zu erhöhen. Für beide Anträge hat die Linkspartei konkrete Deckungsquellen im Haushalt.

joka

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